Gender Mainstreaming an der Akademie

Gender Mainstreaming und Frauenförderung sind als eine grundlegende Aufgabe der Universitäten zu sehen.

Aufgabenbereiche sind unter anderem:

  • Gleichberechtigte Teilhabe beider Geschlechter an Lehre, Forschung und Verwaltung
  • Steigerung des Frauenanteils in jenen Dienstkategorien, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind (ProfessorInnen, AssistentInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen)
  • Steigerung des Männeranteils in jenen Bereichen der allgemeinen Verwaltung, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind (Sekretariatsdienst,...)
  • Steigerung des Frauenanteils in Leitungsfunktionen
  • Steigerung des Anteils weiblicher (bzw. männlicher) Studierender in Studienrichtungen, in denen sie derzeit unterrepräsentiert sind
  • Förderung von Frauen beim Erwerb wissenschaftlicher Qualifikationen (Magisterium, Doktorat, Habilitation)
  • Verankerung von Gender-Curricula
  • Gendergerechte Didaktik
  • Förderung der Kooperation und Netzwerkarbeit von Frauen
  • Doppelstrategie: Gender Mainstreaming und Frauenförderung
  • Trainings- und Sensibilisierungsmaßnahmen aller Universitätsangehörigen, insbesondere der Führungskräfte (im Sinne der Top Down Strategie)
  • Geschlechtsspezifische Datenerhebung, Auswertung, Maßnahmensetzung, Evaluierung
  • Geschlechtergerechte Zusammensetzung aller Gruppen, Organe,...
  • Geschlechtergerechte Einbindung in Entscheidungsprozesse, Transparenz der Entscheidungsprozesse
  • Einführung einer gendergerechten Sprache
  • Überprüfung neuer Richtlinien auf Gender Mainstreaming
  • Information über Beratungsstellen Sexuelle Belästigung und Mobbing
  • Gendergerechte Personalentwicklung
  • Förderung der Vereinbarkeit von Privatleben/Familie und Beruf/Karriere: Kinderbetreuungseinrichtungen, Arbeitszeitgestaltung, Kontaktprogramme für MitarbeiterInnen in Elternkarenz, etc.