Arbeitgeber_innen müssen geeignete Vorkehrungen treffen, um das Entstehen eines Brandes und im Falle eines Brandes eine Gefährdung des Lebens und der Gesundheit der Arbeitnehmer_innen zu vermeiden. Aus diesem Grund ist gemäß § 25 Arbeitnehmer_innenschutzgesetz und § 43 Arbeitsstättenverordnung eine_n Brandschutzbeauftragte_r (BSB) zu bestellen.

Die Behörde schreibt die Bestellung eines/einer BSB und erforderlichenfalls einer Ersatzperson auch vor, wenn dies auf Grund besonderer Verhältnisse für einen wirksamen Schutz der Arbeitnehmer_innen erforderlich ist. Solche Verhältnisse können begründet sein in

  1. der Art der Arbeitsvorgänge oder Arbeitsverfahren,
  2. der Art oder Menge der vorhandenen Arbeitsstellen
  3. den vorhandenen Einrichtungen oder Arbeitsmitteln,
  4. der Lage, den Abmessungen, der baulichen Gestaltung oder der Nutzungsart der Arbeitsstätte o d e r
  5. der höchstmöglichen Anzahl der in der Arbeitsstätte anwesenden Personen.

Aufgaben

Zum Aufgabenbereich der Funktion eines_er BSB zählen insbesondere:

Ausbildung

Als Brandschutzbeauftragte_r dürfen nur Personen bestellt werden, die eine mindestens 16-stündige Ausbildung auf dem Gebiet des Brandschutzes nach den Richtlinien der Feuerwehrverbände oder Brandverhütungsstellen oder eine andere, zumindest gleichwertige einschlägige Ausbildung nachweisen können.