Organisationsplan der Akademie der bildenden Künste Wien

Teil 1

(gemäß § 20 Abs. 4 UG 2002 - Organigramm)

An der Akademie der bildenden Künste Wien werden nach Stellungnahme durch den Senat vom 25.05.2005 und Genehmigung des Universitätsrates am 15.07.2005 folgende Organisationseinheiten eingerichtet:

§ 1 Organisationseinheiten gemäß § 20 Abs. 5 Universitätsgesetz 2002:

Institut für Kunst und Architektur
Institut für Bildende Kunst
Institut für das künstlerische Lehramt
Institut für Konservierung - Restaurierung
Institut für Kunst und Kulturwissenschaften
Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst

§ 2 Organisationseinheiten gemäß § 39 Abs. 1 ZI 1. und 2:

Gemäldegalerie
Kupferstichkabinett (inkl. Archiv)

§ 3 Organisationseinheiten der Verwaltung (Dienstleistungseinrichtungen):

Rechts- und Personalabteilung
Studien- und Prüfungsabteilung
Rechnungswesen
Gebäude Technik Beschaffung
Qualitätsmanagement
Zentraler Informatikdienst
Internationale Beziehungen
Öffentlichkeitsarbeit & Ausstellungsmanagement
Organisationseinheit gemäß § 19 Abs. 2 UG 2002
Bibliothek

§ 4

Dem Universitätsrat, dem Senat, dem Rektorat sowie der OE gem. § 19 Abs. 2 Zi 7 UG 2002 wird zur administrativen Unterstützung jeweils ein Büro zugeordnet.

Teil 2

§ 1 Aufgabenbereiche der Organisationseinheiten und Dienstleistungsabteilungen der Akademie der bildenden Künste

(1) Institute
Institute sind Organisationseinheiten gemäß des am 4. 3. 2004 vom Universitätsrat nach Stellungnahme des Senates genehmigten 1. Teils des Organisationsplans der Akademie der bildenden Künste. Die Gliederung in Institute dient einer Differenzierung der organisatorischen Aufgaben entsprechend den je spezifischen Bedingungen, die mit den Lehrangeboten und deren Vermittlung verbunden sind.
(2) Gemäldegalerie
Die Gemäldegalerie ist eine Organisationseinheit der Akademie der bildenden Künste Wien, die gemäß 39 Abs.1 des Universitätsorganisationsgesetzes 2002 einzurichten ist. Der GG ist die Glyptothek eingegliedert. Nähere Regelungen sind in der »Museumsordnung der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste« zu treffen.
(3) Kupferstichkabinett
Das Kupferstichkabinett ist eine Organisationseinheit der Akademie der bildenden Künste Wien, die gemäß 39 Abs.1 des Universitätsorganisationsgesetzes 2002 einzurichten ist. Das Kupferstichkabinett hat die Aufgaben der gleichnamigen Einrichtung gemäß § 65 KUOG weiterzuführen und ausgewählte Objekte seiner Sammlung der Öffentlichkeit darzubieten.
(4) Bibliothek
Die Bibliothek hat die zur Erfüllung der Lehr- und Forschungsaufgaben sowie zur Erschließung und Entwicklung der Künste erforderlichen Informationsträger zu beschaffen, zu erschließen und bereit zu stellen. Nähere Regelungen sind in der Bibliotheksordnung zu treffen.
(5) Netzwerk für Frauenförderung
Das Netzwerk für Frauenförderung ist eine Organisationseinheit gemäß § 19 Abs. 2 UG 2002 zur Koordination der Aufgaben der Gleichstellung, der Frauenförderung sowie der Geschlechterforschung. Nähere Regelungen sind im Frauenförderungsplan der Akademie der bildenden Künste zu treffen.
(6) Dienstleistungseinrichtungen
Die Dienstleistungseinrichtungen unterstützen das Rektorat, die Leiterinnen und Leiter der Institute, den Senat sowie die übrigen Organisationseinheiten der Akademie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

§ 2 Aufgabenbereich der Leiterinnen/Leiter der Organisationseinheiten und Dienstleistungsabteilungen:

(1) Die Leiterinnen/Leiter haben insbesondere folgende Aufgaben wahrzunehmen:

  1. Organisatorische Leitung der Organisationseinheiten bzw. Dienstleistungsabteilungen nach Maßgabe der Zielvereinbarung mit dem Rektorat gem. § 22 Abs. 1 Zi 6
  2. Führung der laufenden Geschäfte der Organisationseinheiten bzw. Dienstleistungsabteilungen
  3. Unmittelbare Dienstvorgesetzte des den Organisationseinheiten bzw. Dienstleistungsabteilungen zugeordneten Personals unter besonderer Berücksichtigung der Ziele des Frauenförderplanes der Akademie der bildenden Künste i.d.j.g.F.
  4. Erstellung der jährlichen Budgetvorschläge an das Rektorat
  5. Vertretung der Interessen der Organisationseinheit bzw. Dienstleistungseinrichtung im Rahmen der regelmäßigen und laufenden Kommunikation mit dem Rektorat oder sonstigen universitären oder außeruniversitären Gremien

(2) Die Leiterinnen/Leiter haben insbesondere folgende Verantwortlichkeiten wahrzunehmen:

  1. Entscheidung über den sachgerechten Einsatz des den Organisationseinheiten bzw. Dienstleistungsabteilungen zugeordneten Personals unter Berücksichtigung und Beachtung genereller Richtlinien (wie insbesondere auch Betriebsvereinbarungen) der Akademie
  2. Einrichtung eines Gremiums, in dem alle in den Organisationseinheiten bzw. Dienstleistungsabteilungen tätigen Personengruppen vertreten sind, zum Zwecke einer regelmäßigen und laufenden Kommunikation, Information und Koordination. Dieses Gremium ist mindestens 2x im Semester einzuberufen.
  3. Entscheidung über den Einsatz der den Organisationseinheiten bzw. Dienstleistungsabteilungen zugewiesenen Geld- und Sachmittel unter Miteinbeziehung des Gremiums gem. Zi 2 .
  4. Abschluss von Zielvereinbarungen nach Maßgabe der strategischen Ziele der Akademie mit der organisatorisch nachgeordneten Ebene
  5. Mitwirkung bei der Erstellung des Entwicklungsplanes, der Wissensbilanz, der Leistungsberichte sowie bei der Evaluierung

(3) Die Leiterinnen/Leiter haben insbesondere folgende Kompetenzen Wahrnehmung der Vorschlags- und Anhörungsrechte gemäß § 107 Abs. 3 UG 2002
(4) Die Leiterinnen/Leiter der Organisationseinheiten haben insbesondere folgende Kompetenzen
Wahrnehmung der Berechtigung gem. § 27 UG 2002

Bestellung der Leiterinnen und Leiter der Institute sowie deren Stellvertreter/innen

§ 1

(1) Zur Leiterin/Zum Leiter einer Organisationseinheit gem. § 20 Abs. 5 UG 2002 (Institute) ist vom Rektorat eine Universitätsprofessorin oder ein Universitätsprofessor bzw. eine Universitätsdozentin (§ 122 Abs. 1 Z 4 iVm Abs. 3 UG 2002) oder ein Universitätsdozent (§ 122 Abs. 1 Z 4 iVm Abs. 3 UG 2002) zu bestellen.
(2) Die Bestellung hat aufgrund eines schriftlichen Vorschlages der Mehrheit der dem Institut zugeordneten Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren zu erfolgen.
(3) Ein Vorschlag gem. Abs. 2 kann mit der Aufforderung, binnen angemessen festgesetzter Frist, einen neuen Vorschlag einzubringen, vom Rektorat zurückgewiesen werden.

§ 2

(1) Die Bestellung der Leiterinnen/Leiter der Institute hat nach Anhörung des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen auf 4 Jahre, längstens aber bis Ablauf der Funktionsperiodes des jeweiligen Rektorats, zu erfolgen.
(2) Wiederbestellungen sind aufgrund eines Vorschlages gem. § 1 Abs. 2 zulässig.
(3) Scheidet ein Institusvorstand vorzeitig aus seiner Funktion aus, hat das Rektorat nach den Vorgaben des §1 einen neuen Institutsvorstand für die restliche Periode zu bestellen.

§ 3

Die Bestellung von Stellvertreterinnen/Stellvertretern der Leiter/innen von Instituten eines Institutes erfolgt auf Vorschlag der/des jeweiligen Leiterin/Leiters des Institutes durch das Rektorat. § 1 Abs. 3 ist sinngemäß anzuwenden.

§ 4

(1) Die Leiterinnen/Leiter können vom Rektorat wegen einer schweren Pflichtverletzung, einer strafgerichtlichen Verurteilung, wegen mangelnder körperlicher oder geistiger Eignung oder wegen eines begründeten Vertrauensverlustes abberufen werden.
(2) Die Leiterinnen/Leiter sind berechtigt, die Abberufung ihrer Stellvertreterinnen/ Stellvertreter, aus den in Abs. 1 angeführten Gründen beim Rektorat anzuregen.