1. Oktober 2004

Martin Beck, geboren 1963 in Bludenz, studierte an der Universität Innsbruck, der Akadmie der bildenden Künste Wien und der Hochschule für angewandte Kunst, lebt und arbeitet in New York. Ausstellungen und Projekte u.a. im Grazer Kunstverein, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin; Contemporary Art Center, Moskau; Kunstverein München, MASSMoca, North Adams; Weatherspoon Museum; Greensboro; spot und Pamela Auchinlcloss Gallery in New York. Beck ist Autor von half modern, half something else (Wien: Montage 2003) und, gemeinsam mit Julie Ault, Outdoor Systems, indoor distribution (Berlin: NGBK 2000) und Critical Condition: Ausgewählte Text im Dialog (Essen: Kokerei Zollverein 2003), sowie regelmässige Publikationen in der Zeitschrift springerin. Gemeinsam mit Julie Ault arbeitet Beck auch an Ausstellungsdesigns, u.a. für das International Center of Photography in New York sowie für die Ausstellung "X-Screen" im Museum Moderner Kunst in Wien.

Sabeth Buchmann ist Kunsthistorikerin und -kritikerin. Regelmäßige Veröffentlichungen, u.a. in der der Zeitschrift "Texte zur Kunst"; Dissertation über die Bedeutung neuer Technologien für die Neubewertung des Produktionsbegriffs in Konzeptueller Kunst (erscheint demnächst). Seit 1997 Lehraufträge, Assistenzen, Gast- und Vertretungsprofessuren an verschiedenen Akademien und Universitäten, seit März 2004 Professorin für Kunstgeschichte der Moderne und Nachmoderne an der Akademie der bildender Künste Wien. Forschungsprojekt zu Avantgarde, Film und Biopolitik an der Jan-van-Eyck-Akademie (gemeinsam mit Helmut Draxler und Stephan Geene).

Harun Farocki, geboren 1944 in Novy Jicin, Tschechien, studierte von 1966 - 1968 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB), West-Berlin. Seit mehr als 30 Jahren produziert Harun Farocki Filme über das Leben in der Bundesrepublik Deutschland und über Bilder, die davon in den Medien erschienen. Sein umfangreiches Oeuvre umfasst drei Spielfilme, praxisbezogene Lehrfilme, Ansätze einer politischen Medienkritik, essayistische Filmexperimente, filmgeschichtliches und Dokumentarfilme für das Fernsehen und das Kino. Farockis vielfältiges Werk zeugt von einem explizit politischen Selbstverständnis des Filmemachers, dessen Wandlungen umfassendere gesellschaftliche und intellektuelle Entwicklungen reflektieren.

© Chantal Mouffe|Chantal Mouffe Chantal Mouffe
© Chantal Mouffe

Chantal Mouffe ist Professorin der Politischen Theorie an der University of Westminster in London. Sie hat an zahlreichen Hochschulen in Europa und in den USA gelehrt und geforscht und ist Mitglied des Collège International de Philosophie in Paris. Publikationen: Gramsci and Marxist Theory (Routledge and Kegan Paul, London, 1979), Dimensions of Radical Democracy. Pluralism, Citizenship, Community (Verso, London, 1992), Deconstruction and Pragmatism (Routledge, 1996), The Challenge of Carl Schmitt, (Verso, London, 1999), The Return of the Political (Verso, London, 1993), The Democratic Paradox (Verso, London, 2000).

© Roland Kollnitz, 2004|Manfred Pernice Manfred Pernice
© Roland Kollnitz, 2004

Manfred Pernice, geboren 1963 in Hildesheim, lebt in Berlin. Er studierte von 1984 bis 1987 Grafik und Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und anschließend fünf Jahre Bildhauerei an der Hochschule der Künste Berlin. Im Jahre 1994 wurde Manfred Pernice Meisterschüler an der Hochschule der Künste Berlin. Von der Stadt Bremerhaven erhielt er 1997 ein Arbeitsstipendium. Ein Jahr später bekam er ein Arbeitsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Pernice hatte unter anderem Einzelausstellungen bei A+J in London, in der Anton Kern Gallery in New York sowie in der Stella Lohaus Galerie in Antwerpen. Zur Zeit läuft die Ausstellung "U5" in Galerie Nächst St.Stephan.

Eyal Weizman ist Architekt, Autor und Kurator, lebt zur Zeit in London. Während seines Studiums an der Architectural Association arbeitete er gemeinsam mit Zvi Hecker in Berlin an diversen Projekten. 1999 gründete er gemeinsam mit Rafi Segal ein eigenes Büro und realisierte u.a. den Bau des Ashdod Museum of Art in Tel Aviv. Weizman verfasste für die "human-rights organization B'tselem" die Studie "Land Grab", welche erstmals im Zuge der israelischen Okkupation architektonische Planungsmaßnahmen und die damit einhergehende Verletzung von Menschenrechten untersuchte. In Folge entstanden zu dieser Thematik Publikationen und Ausstellungen u.a. in New York, Berlin, Rotterdam, San Francisco und Malmoe. Weizman unterrichtete Architektur an der Universität für angewandt Kunst in Wien, an der technischen Hochschule in Haifa und an der Bartlett School of Architecture in London.