Der seit 1998 jährlich von der Bank Austria Creditanstalt vergebene, renommierte Preis ist in erster Linie ein Förderpreis, der vor allem jungen Malern und Malerinnen zu Gute kommen soll. Heuer hat die international besetzte Jury einstimmig Gerlind Zeilner zur Eisler-Preisträgerin gekürt.

In ihrer Begründung wies die Jury besonders auf Zeilners gleichermaßen malerische und grafische Begabung hin. Zeilner wurde 1971 in Mödling geboren und studierte zwischen 1993 und 1998 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, u.a. bei Gunter Damisch. Bereits 1998 erhielt sie - nach dem Fügerpreis für Grafik und dem Gewinn des David Bowie Wettbewerbs für Malerei - den Würdigungspreis des Bundesministeriums für bildende Kunst und im Jahr 2000 ein Rom-Stipendium der Niederösterreichischen Landesregierung.