Peer Review der Abteilung Medien- und Konzeptkunst am Institut für Bildende Kunst (Pilotprojekt)

(März 2008 - Juni 2009)
 
Die Entwicklung eines internen Qualitätsmanagementsystems an der Akademie der bildenden Künste Wien wurde initiiert durch ein Pilotprojekt am Institut für Bildende Kunst (IBK), das sich vorrangig mit der Qualitätsentwicklung in der (künstlerischen) Lehre auseinandersetzte.

Das Projekt wurde von Prof. Klaus Jung (Glasgow School of Art) und Prof. Stephan Laske (Universität Innsbruck) als externe Experten begleitet und von der Österreichischen Qualitätssicherungsagentur AQA im Rahmen ihres Angebots zu „Begleitung und Entwicklung von QM-Prozessen an Hochschulen“ unterstützt.

Im Rahmen dieses Projekts erarbeitete das IBK in mehreren Workshops, an denen auch Vertreter_innen des Rektorats, die externen Experten Laske und Jung, Vertreter_innen der AQA und die Leiterin der Abteilung Qualitätsmanagement teilnahmen, ein Konzept für eine Evaluierung durch externe Gutachter_innen (Peer Review). Auf der Grundlage dieses Konzepts verfasste eine Gruppe von Lehrenden und Studierenden der Medien- und Konzeptklassen des IBK, die den Fokus der Evaluierung bildeten, einen Selbstevaluations-Bericht. Die Gutachter_innen führten während ihres Vor-Ort-Besuchs an der Akademie von 30. – 31. März 2009 Gespräche mit Studierenden, Absolvent_innen und Lehrenden der evaluierten Klassen sowie dem Rektorat. Diese Gespräche bildeten gemeinsam mit dem Selbstevaluations-Bericht die Basis für den Peer-Bericht der Gutachter_innen. Zur Erstfassung des Peer-Berichts hatten die Selbstevaluations-Gruppe und das Rektorat Stellungnahmen verfasst.