Neben Arbeiten der Friedrich von Schmidt Schule, der Architekten Karl Hasenauer, Josef Hofmann, Wilhelm Holzbauer, Franz Jäger, Georg Niemann, Friedrich Ohmann, Josef Olbrich, Gustav Peichl, Timo Penttilä, Roland Rainer, Gottfried Semper, Otto Wagner und seiner Schule besteht diese Sammlung aus Vorlagenblättern und Arbeiten von Studierenden. Dadurch kann sehr gut die sich wandelnde Architekturausbildung an der Akademie verfolgt werden. Den größten Bestand stellen jedoch die Nachlässe von Theophil Hansen, Ernst A. Plischke und Ernst W. Heiss dar.
Hervorzuheben ist der Bestand an gotischen Baurissen. Mit 428 Zeichnungen besitzt das Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien den weltgrößten Bestand an gotischen Baurissen. Es ist ein außergewöhnlicher Glücksfall, dass mit dieser Sammlung das einzige Beispiel des Planbestandes einer mittelalterlichen Bauhütte, der von St. Stephan, erhalten geblieben ist. Dieser umfasst nicht nur die großen Präsentationspläne, sondern auch alle Aspekte der Entwurfsarbeit und des alltäglichen Baubetriebes.