Das Institut für bildende Kunst ist zentraler Ort der künstlerischen Ausbildung, Praxis und Forschung der Akademie der bildenden Künste Wien. Ziel ist es, den Studierenden eine breit gefasste, dennoch präzise gerichtete künstlerische Kompetenz handwerklicher und inhaltlicher Art zu vermitteln. In den letzten zehn Jahren wurde das Institut, ausgehend von den klassischen Disziplinen Malerei und Bildhauerei, konsequent in den Bereichen zeitbezogene Medien, Fotografie, Film, Video, Performance und konzeptueller Kunst erweitert, sodass den Studierenden heute 17 Fachbereiche für die künstlerische Ausbildung zur Verfügung stehen. Durch den voranschreitenden Ausbau der Werkstätten und die Stärkung der selbständigen Lehre des Mittelbaus, konnte ein weites Feld künstlerischer Entfaltungsmöglichkeit etabliert werden.

Die enge Anbindung an das Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften unterstützt die unmittelbare Verknüpfung theoretischer und praktischer Lehrinhalte. In seiner aktuellen Interpretation bietet das Institut für bildende Kunst eine Kombination aus künstlerischem Unterricht (einzeln und in der Gruppe), unterschiedlich spezialisierten Werkstätten und Laboren und eine Vielzahl praktischer und theoretischer Lehrveranstaltungen, die zu einem großen Teil fächerübergreifend angeboten werden.

Im internationalen Diskurs verankerte Künstler_innen leiten die Fachbereiche (zentrale künstlerische Fächer), beraten und begleiten Studierende in ihren Lehrveranstaltungen im künstlerischen Studium und erarbeiten gemeinsam Projekte, die auch über den Rahmen der Akademie hinaus Sichtbarkeit erzeugen. Neben der Lehre hat sich auch der Bereich der künstlerischen Forschung innerhalb der Akademie etabliert - Forschung, die in Folge wieder das Lehrangebot bereichert.

Gute räumliche Möglichkeiten, eigene Arbeitsplätze und zeitgemäße professionelle Ausrüstung unterstützen die individuelle Entwicklung der Studierenden und bereiten sie auf ein eigenverantwortliches Agieren nach dem Studium vor. Die internationale Ausrichtung des IBK zeigt sich nicht nur bei den Lehrenden, sondern auch in der großen Anzahl internationaler Studierender und der konstanten Präsenz der Absolvent_innen in einem breit gefassten künstlerischen Kontext.