Der Fachbereich Konzeptuelle Kunst (Post-Conceptual Art Practices) entwickelt eine Plattform für Diskussion und Konzeptualisierung zu vielfältigen Themen der Kunst, Kultur und Politik.

TomashTomash Schoiswohl, Landschaft mit Feuerwerk, Kompott und Monster, Rundgang 2013, © T. Schoiswohl

Unsere Arbeit besteht aus:

  • einer präzisen Analyse der zeitgenössischen Kunst und des globalen Kapitalismus. Es ist eine unserer Aufgaben, zeitgenössische Kunst durch eine ausdrücklich politische Agenda zu kontextualisieren, Demokratie westlicher Prägung und Imperialismus/Kolonialismus zu untersuchen. Daher haben künstlerische Praxen auch eine inhärente Verbindung mit antirassistischer Politik.
  • einer konsequenten Kritik des wachsenden Antisemitismus in europäischen Zusammenhängen und einer Redefinition neuer faschistischer Bewegungen in Europa.
  • der Entwicklung von transfeministischen, transmigrantischen und queeren Positionen.
  • der Entwicklung von Projekten, wie zum Beispiel Forschungsreisen und Plattformen für gemeinschaftsbasierte Arbeiten und Publikationsprojekte.
  • last, but not least der intensiven Arbeit am Studienfortgang und den erfolgreichen Abschlüssen der Studierenden der Klasse, wobei wir auf forschungs- und recherchebasierenden Arbeitsprozessen bestehen.

Bald nachdem ich im Jahr 2003 die Arbeit aufgenommen hatte, änderte ich die Bezeichnung des Fachbereichs in Post-Conceptual Art Practices, um eine neue Konstellation für die zeitgenössische Kunst, ihre Theorie und ihre sozialen und politischen Interventionen zu schaffen. Ich schlug den Zusatz "postkonzeptuell" vor - der heute absichtlich verwendet wird, um viele der zeitgenössischen konzeptuellen Kunstwerke zu definieren -, weil wir zu sehr an einer kunsthistorischen Bewegung orientiert waren, wenn wir uns mit konzeptueller Kunst befassten. (M. Gržinić)

freigestellt 1.10.2013 - 30.09.2014
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