Entstehungsgeschichte des Instituts für Konservierung-Restaurierung an der Akademie der bildenden Künste Wien

1829
Die Leitung der eben durch Schenkung von Graf Albert Lamberg-Sprinzenstein entstandenen Gemäldegalerie wird Ferdinand Georg Waldmüller übertragen. Der von Metternich vorgeschlagene Josef Führich wird vom Rat als nicht geeignet erachtet, da er sich nicht ausreichend in das Restaurieren der Gemälde und das Erlernen der alten Techniken vertiefen würde.
1837  
Von Waldmüller angeregte Diskussion um eine zu gründende Restaurierschule, der Rat reagiert ablehnend.
1876 
Beziehen des von Theophil Hansen erbauten Gebäudes am Schillerplatz.
1902 Das Ministerium regt einen Lehrkurs für fachlich und künstlerisch geschulte Restauratoren an. Das Kollegium stimmt zu, der Kurs könne aber aus Platzmangel nicht im Haus abgehalten werden.
1903
Das Ministerium beharrt auf der Einrichtung einer Schule. Das Kollegium stimmt nun zu, verlangt aber gleichzeitig auch die Einführung eines Spezialkurses für Techniken der Wandmalerei.
1908–15 Eduard Gerisch: Es wird zwar keine Schule eingerichtet, aber Kustos Gerisch hält in seinem eigenen Atelier Kurse ab.
1917–33
Serafin Maurer: Der an die Galerie berufene Serafin Maurer nimmt die Kurse wieder auf. Abgangszeugnisse werden ausgegeben und ein Röntgenlabor wird durch Maurer auf eigene Kosten errichtet.
1933–65 Robert Eigenberger
1933–34 Fortführung der Kurse
1934
Extraordinariat für Konservierungs- und Restaurierungstechniken. Die neue Schule soll sich mit Geschichte der Techniken bei Werken der Malerei und Plastik, Materialkunde, vor allem Holz- und Leinwandarten, Schiefer, Blech und den Materialien der Freskotechniken sowie mit praktischen Arbeiten, wie Spannung der Leinwand, Einfluss der Feuchtigkeit auf den Malgrund und ähnlichem, befassen.
1935 Fachschule für Konservierung und Technologie, 1937 Diplome, den Absolventen sollen alle Restaurierungen von Kunstwerken in staatlichem Besitz vorbehalten werden.
1939–45 Fachmeisterschule für Konservierung und Technologie
1946–65 Meisterschule für Konservierung und Technologie
1965–86   
Helmut Kortan: Meisterschule für Konservierung und Technologie
1965
Einführung des Faches Papierrestaurierung durch Otto Wächter
1986–93
Gerald Kaspar: Meisterschule für Restaurierung und Konservierung
1993–94 
Supplent: Franz Mairinger
Meisterschule für Restaurierung und Konservierung
1994– 
Wolfgang Baatz
Meisterschule für Restaurierung und Konservierung
1998 
Im Universitätsstudiengesetz wird das Dissertationsrecht der Absolventen festgelegt.
2001 Institut für Wissenschaften und Technologien in der Kunst
2005
Institut für Konservierung-Restaurierung
2005–
2. Professur: Gerda Kaltenbruner
Einführung des Schwerpunktes E: Moderne / Zeitgenössische Kunst