Arbeitnehmer_innenschutz- Sicherheitsvertrauenpersonen

Sicherheit, Gesundheit und Wohlergehen sollten auch Bestandteil unseres Arbeitsalltages sein. Denn: Arbeit darf nicht krank machen!

In diesem Sinne umfasst der Arbeitnehmer_innenschutz sicherheitstechnische, medizinische, ergonomische, psychologische und pädagogische Maßnahmen. Arbeitnehmer_innenschutz besteht also in der Gesamtheit aller Maßnahmen, die dazu beitragen, Leben und Gesundheit der Mitarbeiter_innen zu schützen und ihre Arbeitskraft zu erhalten.

Ziel dieser Maßnahmen sollte immer eine Erhöhung der Lebensqualität sowie Vorbeugung vor Krankheiten sein, denn Gesundheit am Arbeitsplatz bedeutet einen Gewinn für die Mitarbeiter_innen, aber auch für die Akademie der bildenden Künste als Arbeitgeber_in, da Krankenstände dadurch vermindert werden können und die Arbeitszufriedenheit und die Motivation der Mitarbeiter_innen steigt.

Ausgangslage

Das Arbeitnehmer_innenschutzgesetz (ASchG) schreibt Betrieben mit regelmäßig mehr als 10 Arbeitnehmer_innen die Bestellung von Sicherheitsvertrauenspersonen in ausreichender Zahl vor.

Der Aufgabenbereich der Sicherheitsvertrauenspersonen (SVP) wird im ASchG abschließend geregelt und umfasst:

  • Information, Beratung und Unterstützung der Arbeitnehmer_innen und der Belegschaftsorgane in allen Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes.
  • Vertretung der Interessen der Arbeitnehmer_innen gegenüber Arbeitgeber_innen, zuständigen Behörden und sonstigen Stellen in Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes.
  • Information, Unterstützung und Beratung des Betriebsrates.
  • Zusammenarbeit mit Sicherheitsfachkräften und Arbeitsmediziner_innen.
  • Achten auf Anwendung der Schutzmaßnahmen, auf Vorhandensein und Anwendung der entsprechenden Vorkehrungen.
  • Beratung der Arbeitgeber_innen bei Durchführung des Arbeitnehmer_innenschutzes.
  • Information der Arbeitgeber_innen über bestehende Mängel.
  • Maßnahmen