Der Universitätsrat ist neben Rektorat und Senat eines der drei leitenden Kollegialorgane der Universität.

Mag. Dr. Alfred Brogyányi, Vorsitzender, promovierte 1972 zum Doktor der Rechtswissenschaften. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Wirtschaftsprüfer war er von 2002 bis 2006 Präsident der Kammer der Wirtschaftstreuhänder; er ist Geschäftsführer von Opika Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mbH und gilt als anerkannter Berater und Prüfer der österreichischen Wirtschaft. Brogyányi ist Inhaber des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich und engagiert sich als Privatmann und Sammler öffentlich für Kunst und Kultur; so steht er neben seiner Aufgabe als Universitätsratsvorsitzender der Akademie auch dem Freundeverein der Wiener Hofmusikkapelle vor.

Dr.in Ingried Brugger studierte Kunstgeschichte, Architektur und Germanistik in Wien und Berlin. 1988 begann sie ihre kuratorische Tätigkeit im Kunstforum Länderbank, seit 1991 Bank Austria Kunstforum, dessen geschäftsführende Direktorin sie seit dem Jahr 2000 ist. Von 2004 bis 2008 war sie Universitätsrätin der Kunstuniversität Linz, seit 2008 ist Dr.in Brugger Universitätsrätin der Akademie der bildenden Künste Wien.

Dr.in Karin Gmeiner, stellvertretende Vorsitzende, ist Rechtsanwältin, Mediatorin und Collaborative Lawyer in Wien. Sie studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, absolvierte den Universitätslehrgang zur Ausbildung von Exportkaufleuten an der Wirtschaftsuniversität Wien und war von 1993 bis 1997 als Vertragsassistentin am Institut für Rechtsvergleichung tätig. Im Jahr 2000 gründete sie ihre eigene Rechtsanwaltskanzlei; seit 2005 berät sie kontinuierlich Künstlerinnen und Künstler im Rahmen der Rechtsberatung der IG Bildende Kunst. Weitere Schwerpunkte ihrer Tätigkeiten sind das Zivil- und Unternehmensrecht, die Konfliktprävention und die außergerichtliche Konfliktlösung.

Matthias Herrmann ist bildender Künstler und in unterschiedlichen Funktionen im Kunstbetrieb tätig. Von 1999 bis 2006 war er Präsident der Wiener Secession, von 2006 bis 2011 unterrichtete er als Professor für Kunst und Fotografie an der Akademie der bildenden Künste und leitete das Institut für bildende Kunst. Für seine künstlerische Arbeit wurde er u.a. mit dem Preis der Stadt Wien für bildende Kunst (2005), dem Österreichischen Kunstpreis (2012) und dem Otto Breicha / Rupertinum Preis für Fotografie (2013) ausgezeichnet.

Dr. Rudolf Scholten ist seit 1997 Mitglied des Vorstandes der Oesterreichischen Kontrollbank AG. 1978 promovierteer zum Doktor der Rechtswissenschaften, von 1976 - 1984 war er in der OeKB in Wien und für Morgan Stanley in New York tätig. Ab 1984 wirtschaftspolitischer Berater im BMF, ab 1986 wirtschafts- und kulturpolitischer Berater des Bundeskanzlers, 1988-1990 Generalsekretär des Österreichischen Bundestheaterverbandes, 1990 - 1997 Bundesminister für Unterricht, Wissenschaft und Kunst. Dr. Scholten ist darüber hinaus u.a. Präsident des Bruno Kreisky Forums, Präsident des Aufsichtsrates der Wiener Festwochen und des Österreichischen Film Institutes und Member of the Media and Performance Committee at the Museum of Modern Art in New York.