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Datum | 24.01.2019 - 23.02.2019
Ort | xE – Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien, Eschenbachgasse 11, Ecke Getreidemarkt, 1010 Wien

Die Ausstellung präsentiert Abschlussarbeiten des IBK von Zoe Dewitt, Michael Gülzow, Line Finderup Jensen,  Nikolaus Lapuch, Andreas Messinger, Barbara Stöhr bug blanket und Veronika Szűcs.

 

Rundgang 2019, Einblick in den xE - Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien, Diplomarbeit von Zoe Dewitt
Foto: Lisa Rastl © Akademie der bildenden Künste Wien

 

Zweimal im Jahr sind die Räumlichkeiten des xE – des neuen Ausstellungsraums der Akademie der bildenden Künste Wien – der Präsentation von Abschlussarbeiten von Diplomand_innen gewidmet. In bewusst experimenteller Setzung zeichnen sich die in zufälliger Nachbarschaft gezeigten Arbeiten durch die Vielfalt gewählter Ausdrucksformen sowie unterschiedliche konzeptionelle Herangehensweisen und thematische Schwerpunkte aus.

So kontrastieren in Abschlussarbeiten 18|19, Vol. I die exzessiv-poetischen Werke von Barbara Stöhr bug blanket, die existenzielle Fragen des Menschseins adressieren, mit den malerischen Arbeiten von Nikolaus Lapuch, die ihren Ausgangspunkt in mikroskopischen Beobachtungen von Naturphänomenen haben und an abstrakte Notationen oder flechtenartige Vegetationsformen erinnern. Intensive Naturbeobachtung ist auch die Basis von Andreas Messingers fotorealistischen Malereien, die in ihrer Detailbetrachtung eine eigene, durchaus abstrakte Formensprache entwickeln. Demgegenüber wagt Veronika Szűcs in ihrer Graphic Novel über die Darstellung des Lebens der Kunstfigur Damayanti die Neuerzählung einer Episode des zweitausend Jahre alten indischen Epos Mahabharata, während Zoe Dewitt in ihrer Installation auf persönlicher wie kulturhistorischer Ebene dem Leben der österreichischen Schmuckdesignerin Cissy Zoltowska nachspürt. Michael Gülzow fragt in seinem fast vollständig in einer Green-Box inszenierten Kurzspielfilm nach Parallelen zwischen Stalking und Methoden der „Research-based Art“, wohingegen Line Finderup Jensen in einer ironisch-kritischen interaktiven Videoanimation zu einer virtuellen Vernissage lädt.

In ihrer Zusammenschau geben die Werke aus den unterschiedlichen Fachbereichen nicht nur Einblick in die Lehrinhalte und -praktiken der Akademie, sondern erlauben vor allem die Erkundung verschiedenster zeitgenössischer künstlerischer Fragestellungen.


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