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Ausstellungsdauer | 04.03.2019 - 14.12.2019
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Hauptgebäude, Augasse 2–6, 1090 Wien, Rektorat, 1. Stock, Trakt A und B

Konzept:  Stephanie Damianitsch

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung unter vizerektorin_kunst@akbild.ac.at,  +43 (1) 58816-1100, Eintritt frei

 

Sophie Pölzl, Dokumentation von FOMAPAN 400 – Atelier – 15.07.–29.07.2017, 2017
© Bildrecht, Wien, 2019

 

Im Jahr 2019 steht das Ausstellungsformat xposit unter dem Motto Sight and Non-sight. Mit spielerischem Rückbezug auf die von Robert Smithson geprägten Begriffe von Site und Non-site werden mit Jessyca R. Hauser, Miae Son und Sophie Pölzl drei Absolvent_innen der Akademie aus den Fachbereichen „Kunst und digitale Medien“, „Video und Videoinstallation“ sowie „Kunst und Fotografie“ präsentiert. Meint Site laut Smithson einen real existierenden Ort im Außenraum, so ist Non-site ein Werk im Innenraum, das aus dem realen Ort transformiert wurde und gleichzeitig auf ihn verweist. Diese Dialektik von An- und Abwesenheit reflektiert nicht nur die konkreten räumlichen Gegebenheiten der Präsentation, welche – dem xposit-Format entsprechend – ebenso in den Rektoratsräumen in der Augasse wie im neuen Ausstellungsraum der Akademie in der Eschenbachgasse stattfinden wird.

8_xposit_you make me feel like a natural disaster Jessyca R. Hauser, You make me feel like a natural disaster, 2018 (Still) © Jessyca R. Hauser 

Wie das Wortspiel Sight and Non-sight erahnen lässt, soll dieses von Smithsons dialektischem Denken inspirierte Wechselspiel von Präsenz und Absenz auch mit grundlegenden bild- wie medientheoretischen Überlegungen zur Fotografie und Medienkunst in Verbindung gebracht werden. Verleiht die Fotografie dem von ihr aufgenommenen Ort, der eigentlich abwesend ist, neue Präsenz? Fungiert sie als objektive Repräsentantin dessen, was sie darstellt, oder ist ihr nicht eher der Charakter einer "zweidimensionale Analogie oder Metapher" im Sinn Smithsons eigen? Welche Rolle spielt ihre spezifische Materialität bzw. welches Spannungsverhältnis besteht auf medialer Ebene in Hinblick auf die Wende zum digitalen Bild? Dies sind nur einige der Fragestellungen, die im Rahmen der Präsentation verhandelt werden – welche nicht zuletzt die Entdeckung dreier aufstrebender Künstlerinnen ermöglicht.

3_xposit Miae Son, Die fahrende Wohnung, 2015 (Still)
© Miae Son


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