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Eröffnung | 11.07.2019, 19.00 h
Ausstellungsdauer | 12.07.2019 - 14.09.2019
Ort | xE – Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien, Eschenbachgasse 11, Ecke Getreidemarkt, 1010 Wien

Künstlerinnen und Künstler: Cana Bilir-Meier, Juliana Borinski, Verena Melgarejo-Weinandt, Stephanie Misa, Érika Ordosgoitti, Gaya Topow, Guillermo Gómez-Peña & Balitronica Gómez

Kuratiert von: Mariel Rodríguez und Catalina Ravessoud

 

© Mariel Rodríguez, Klaus Leidorfer

 

Was sehe ich? Da sich diese Frage umgehend mit Beispielen möglicher Beschreibungen vonseiten des Betrachters beantworten ließe, könnte sie auch als Ausgangspunkt für ein Nachdenken über Wissensproduktion und all die darin eingebetteten Strukturen dienen. Die Ausstellung Field Within (Feld im Innern) beginnt mit dieser anscheinend einfachen Frage und schlägt damit vor, jene Standpunkte zu erkunden, wo das, was Wissen genannt wird, produziert wird. Anthropologie und Ethnologie betrachten die Position des Betrachters als ein der Praxis ihrer Disziplinen inhärentes Moment. In diesen Fällen ist die Position des Betrachters von Anfang an definiert und findet im untersuchten Thema Platz. Bezieht sich eine Künstlerin oder ein Künstler andererseits auf diesen Feldern entlehnte Strategien, stellt sich eine doppelte Aufgabe: Während die Position des Betrachters Teil der Untersuchung ist, gilt es die künstlerische Position diesen Disziplinen gegenüber zu definieren. Ohne betrügerischen Visionen Vorschub zu leisten und dezentrale Perspektiven fördernd widmet sich Field Within vorrangig den zahllosen, in Werken präsenten Standpunkten, die sich mit Interdisziplinarität, Kontextualität und Selbstreflexivität auseinandersetzen. Eingeladen wurden Kunstschaffende, die mit direkt den obengenannten Disziplinen entstammenden Konzepten und Werkzeugen arbeiten, um sie der Komfortzone zu entziehen, welche das Etikett „Wissenschaftlichkeit“ gewährleistet. Die Ausstellung wird infolgedessen eine Plattform für unorthodoxe theoretische und wissenschaftliche Unternehmungen bieten und Überlegungen verschiedener Künstlerinnen und Künstler in unterschiedlichen Formaten wie Video, Installation, Performance, Fotografie und kulinarische Forschung vorbringen.


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