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]a[ xposit
Eröffnung | 18.10.2013, 13.00 h - 15.00 h
Ausstellungsdauer | 18.10.2013 - 31.01.2014
Venue | Akademie der bildenden Künste Wien, Hauptgebäude, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Büroräume der Rektorinnen M5 und M21

  Myriam Khouri, "Maske, eine Aufführung", 2013, Installation aus Stoffobjekten, verschiedene Stoffe/Tüll/Lack/Pailletten/Fotos/Zeitungsausschnitte, Foto: th.fr.  

Mit der Alumni-Ausstellungsreihe xposit werden jedes Semester Arbeiten von Absolvent_innen auf Empfehlung von Professor_innen der Akademie in den Rektoraten vorgestellt.

Im Wintersemester 2013|2014 stellen die Künstler_innen Lukas Heistinger (Kunst und digitale Medien), Myriam Khouri (Gegenständliche Malerei) und Alexander Ruthner (Erweiterter malerischer Raum) aus.

Öffnungszeiten

Fr, 18. Oktober 2013, 13.00-15.00 h (Eröffnung)
Fr, 24. Jänner 2014, 13.00-15.00 h
sowie nach Vereinbarung - bitte um Mail an ma.krenn@akbild.ac.at

Eröffnung

18. Oktober 2013, 13.00-15.00 h
Treffpunkt: Büro der Rektorin, M 5
Begrüßung: Eva Blimlinger
Einführung in das Werk von Alexander Ruthner:
Martin Guttmann (Kunst und Fotografie)

Büro der Vizerektorin für Lehre | Nachwuchsförderung, M 5
Begrüßung: Karin Riegler
Einführung in das Werk von Myriam Khouri: Silke Otto-Knapp
Performance Myriam Khouri

Büro der Vizerektorin für Kunst | Forschung, M 21
Begrüßung: Andrea B. Braidt
Einführung in das Werk von Lukas Heistinger: Constanze Ruhm

anschließend: Erfrischungen

Heistinger_KeepComp.jpg   Lukas Heistinger, "Keeping Company (A to Z): …", 2013, Video/Website  

Lukas Heistinger

geboren 1987 in Wien. Studium der Bildenden Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Constanze Ruhm, Diplom 2013.

Für seinen Ausstellungsbeitrag "Keeping Company (A to Z): …" lädt Lukas Heistinger fortlaufend andere Künstler_innen aus seinem Umfeld ein, Arbeiten für die digitale 3D-Umgebung von Google Earth zu produzieren. Die auf einem Monitor in der Ausstellung gezeigten, konstant im Moment des Betrachtens generierten und aus dem Internet geladenen Kamerafahrten und Ansichten, setzen dabei das Modell mit seinen beschreibenden, sowie bildgebenden Eigenschaften in Beziehung. In einem Wechselspiel zwischen partizipativer Netzkultur und kollaborativem Werk, entsteht eine medial hybride visuelle Landschaft, deren Abbilder und Gegenstände sich ihrer formgebenden zeitlichen Struktur zuwenden.

www.lukasheistinger.com

Myriam Khouri

geboren 1986 in Heidelberg, Deutschland. Studium der Bildenden Kunst in Karlsruhe und an der Akademie der bildenden Künste Wien, Diplom 2013 bei Silke Otto-Knapp.

In der Ausstellung ist eine Installation aus Stoffobjekten und Zeichnungen zu sehen, die von einer Performance aktiviert wird. Myriam Khouri setzt sich als Performerin zu den Stoffobjekten in Beziehung. Gesprochen wird ein szenischer Monolog, der von ritualhaften Handlungen unterbrochen wird. Als Gobelins, Fahnen und Reliquien verkleiden die Stoffobjekte den Büroraum und betonen die ihm bereits eingeschriebene narrative Struktur. Aquarelle von Vasen und barocken Spitzen erweitern die Installation. Ihre detaillierte Darstellungsweise zeugt von einem obsessiv überhöhenden Blick auf die Dinge. Das Büro bleibt auch nach der Performance eine Bühne, auf der die Kostüme, Fahnen und Bilder für alltägliche Inszenierungen schon bereit liegen.

Informationen zur Arbeit

Ruthner_Park_Venue_130922.jpg   Alexander Ruthner, "Park Venue", 2012, Öl auf Leinwand, 145 x 155 cm  

Alexander Ruthner

geboren 1982 in Wien, lebt und arbeitet in Wien und Berlin. Studium der Bildenden Kunst bei Peter Kogler und Daniel Richter, Diplom 2011.

"Da liegen sie! Tot? Nein, nein, sie schlafen nur! Wirklich? Ja, mein Kind!"

Aspekte des Oberflächlichen sind ausschlaggebend für Alexander Ruthners Thematiken, triviale Gesten scheinen willkürlich über die Gemälde verstreut. Die Dekorativität der Bilder wird von Überresten zeitgenössischer Kulturen gebrochen.

In den Gemälden von Alexander Ruthner vermischen sich Genre und Stil, Repräsentation und Abstraktion, das Abbild, Textur und Muster stehen sich gleichbedeutend gegenüber. Die Dekorativität der (teilweise neuen) Bilder wird von Relikten zeitgenössischer Kulturen gebrochen.

www.eine.at

zurbarans_zitrone.jpg   Alexander Ruthner: Zurbarans Zitrone
Öl auf Leinwand, 100 x 90 cm, 2013