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Besichtigung | 28.05.2015, 13.00 h - 16.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Hauptgebäude, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Rektorat, M5 und Vizerektorat für Kunst | Forschung, M21

Mit der Alumni-Ausstellungsreihe xposit werden jedes Semester Arbeiten von Absolvent_innen auf Empfehlung von Professor_innen der Akademie in den Rektoraten vorgestellt.

 

Anna Kohlweis, "Atonia View", Diplominstallation (Detail), 2014

 

Im Sommersemester 2015 stellen die Künstler_innen Ana Hoffner (PhD in Practice-Programm), Anna Kohlweis (Kontextuelle Malerei bei Hans Scheirl) sowie Almut Schilling (Konservierung und Restaurierung bei Gerda Kaltenbruner) aus.

Eröffnung: 20. März 2015, 13.00-15.00 h
Büro der Rektorin, M5
Begrüßung: Eva Blimlinger
Einführung in das Werk von Almut Schilling: Gerda Kaltenbruner (Konservierung-Restaurierung moderner und zeitgenössischer Kunst)

Büro der Vizerektorin für Lehre | Nachwuchsförderung, M5
Begrüßung: Karin Riegler
Einführung in das Werk von Anna Kohlweis: Judith Huemer (Kunst mit erweiterter malerischer Raum-Aktion/Skulptur/Installation im öffentlichen Raum)

Büro der Vizerektorin für Kunst | Forschung, M21
Begrüßung: Andrea B. Braidt
Einführung in das Werk von Ana Hoffner: Renate Lorenz (Kunst und Forschung)
anschließend: Erfrischungen

Öffnungszeiten (M5 & M21)
Fr, 20. März 2015, 13.00-15.00 h (Eröffnung)
Do, 28. Mai 2015, 13.00-16.00 h
Mi, 17. Juni 2015, 13.00-16.00 h
sowie nach Vereinbarung / bitte um Mail an g.holitz@akbild.ac.at.

Ana Hoffner, "Transferred Memories - Embodied Documents", Still aus der Videoinstalltion, 14:35 min, 2014

Ana Hoffner

Lebt und arbeitet in Wien. Sie* hat 2014 das PhD in Practice-Programm an der Akademie der bildenden Künste Wien abgeschlossen und lehrt am Institut für das künstlerische Lehramt.

www.anahoffner.com

Das künstlerische Forschungsprojekt "Queerness of Memory" besteht aus einer Reihe fotografischer, performativer und filmischer Untersuchungen. Es zeigt Möglichkeiten auf durch eigenartige, seltsame und nicht greifbare Erinnerungen in hegemoniale Erzählungen über traumatische historische Ereignisse einzugreifen. "The Queer Family Album" zeigt familiäre Bindungen zwischen dem Zweiten Weltkrieg, dem Kalten Krieg und dem Bosnienkrieg und stellt die Linearität heteronormativer, an Generationen gebundener Verwandtschaftsverhältnisse in Frage. "Future Anterior - Illustrations of War" verschiebt Gewaltinszenierungen aus der Modewelt in den Bereich der Kriegsberichterstattung und verweist damit auf die Ambivalenzen eines kollektiven visuellen Gedächtnisses.

Anna Kohlweis

Geboren 1984 in Klagenfurt. Ist in den Bereichen Musik, Video, Illustration, Malerei und Cartoon tätig. Studium der Bildenden Kunst (Kontextuelle Malerei) bei Hans Scheirl, Diplom 2014.
www.annakohlweis.com

Das Private gerne nach Außen kehrend arbeitet Kohlweis meist autobiografisch, orientiert sich an eigenen Notizen in Reisetagebüchern und Blogeinträgen und ist stets auf der Suche nach Sinn und Unsinn, Tipps für das Leben als Erwachsene und einem Weg zwischen Informationsüberfluss, destruktivem Schlafrhythmus und ständig verfügbarer Ablenkung.
Interessiert an Informationsvermittlungsarten wie Fluss- und Tortendiagrammen sowie Landkarten benützt sie diese, um wilde Assoziationsketten und scheinbar nicht zusammengehörende Handlungsstränge ihrer Geschichte und Geschichten in einem scheinbar durchdachten System zu einem Netzwerk zu verbinden.

© BildunterschriftAlmut Schilling, "Altern in Echtzeit", 02/2015. Copyright: abitpreservation.net

Almut Schilling

Geboren 1985 in Thüringen. Studium der Konservierung und Restaurierung (moderner und zeitgenössischer Kunst) an der Akademie der bildenden Künste Wien, Diplom 2013 bei Gerda Kaltenbruner. Studio zur Erhaltung elektronischer, digitaler und zeitgenössischer Kunst:
www.abitpreservation.net

"Altern in Echtzeit" visualisiert einen geordneten medialen Mix verschiedenster Abspiel- und Projektionsmedien, Daten- bzw. Informationsträgern, ausgehend von einer digitalen Quelle. Individuelle Sehgewohnheiten, die haptische Wahrnehmung und das mediale Bewusstsein des Rezipienten werden hinterfragt. Dies kontextualisiert sich innerhalb der Problemstellung der adäquaten Dokumentation, respektive der Erhaltung elektronischer Kunstwerke. Der Titel der Arbeit bezieht sich auf die intrinsische Obsoleszenz dieser Technologien und das Teilkonzept, den Ausstellungszeitraum zu nutzen, Veränderungen, über einen längeren Zeitraum, zu detektieren.


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