Akademie der bildenden Künste Wien

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Datum | 31.05.2012, 17.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Universitätsbibliothek (Lesesaal), Lesesaal

Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Andreas Schmidt-Colinet veranstaltet von der Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien

 

Palmyra, Bogentor, Anfang 3. Jh. n. Chr.
© Foto: Andreas Schmidt-Colinet

 

Figürliche Darstellungen und ornamentale Muster wurden auch in der Antike nicht immer wieder neu erfunden. Vielmehr lassen sich Bildvorlagen und Musterbücher rekonstruieren, die über weite Entfernungen, über lange Zeiträume hinweg und in ganz unterschiedlichen Werkstätten (zum Beispiel in Architektur-, Skulpturen- und Mosaikenwerkstätten) als Vorlagen zur Verfügung standen. Für Palmyra lässt sich außerdem nachweisen, dass die lokale, in Einzelmotiven und Ornamentsyntax ungewöhnliche Bauornamentik zum Teil auf Gewebemuster zurückzuführen ist. Der Transfer der Muster von der Textilkunst in die Architektur lässt sich im Detail verfolgen.

Tor1   Palmyra, Bogentor, Anfang 3. Jh. n. Chr.
© Foto: Andreas Schmidt-Colinet
 

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