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]a[ Universitätsbibliothek
Datum | 23.01.2015, 18.30 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Hauptgebäude, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Universitätsbibliothek (Lesesaal)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Donnerstags in der Bibliothek“ der Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien.

 

Wintersemester 2014/5

22.01.2015, 18.30 h
Salmo Trutta. Eine Lesung mit Mariela Schöffmann.

Die Ausstellung Salmo Trutta zeigt haptische Kunstbücher von Mariela Schöffmann. Die Forellenbücher entstanden im Zuge der gemeinsamen Feldforschungsreisen von Johannes Schöffmann und Mariela. Die zweite Kunstbuch Auflage umschreibt einen dieser Wege, wo das Ziel die handgefischte Forelle ist. Johannes Schöffmann ist ein autodidaktischer Feldforscher, der sich der Ichthyologie verschrieben hat. Er ist Autor des Buches Die Forellen der Gattung Salmo. Diversität und Verbreitung (Kitzbühel 2013). Susanne Puhony liest Texte um die Person Johannes Schöffmann.

© Bildunterschrift  

(c) Johannes Schöffmann; Forellenfischer in der Türkei

23.01.2015, 18.30 h
Vertikale Faulheit. Ausstellungseröffnung mit Agnes Prammer und Catharina Bond

Fensterbild erruptiv | Catharina Bond
Das Bild ist zu lesen: im visuell vegetativen Schein. Der tonige, meist dunkel gehaltener  Hintergrund ist geborgen im Vordergrund. Es zeigt eine rätselhafte Welt, mit eindeutigen Ethnographischen Bezügen, in der das Problem Fläche und plastische Form ihre Bedeutung verloren haben. Der Titel verweist auf die Beziehung zur Dynamik der Musik, wobei die Farben in einer verdichteten Ordnung und Bewegung in Einklang gebracht werden. Es ist die Auseinandersetzung schlechthin. (Textausschnitt aus Catharina Bonds "Nische")
www.catharinabond.com
www.agnesprammer.com

© Bildunterschrift   Fertikale Faulheit
© Agnes Prammer & Catharina Bond
 

24.01.2015, 19.00 h
Marc Carnal liest aus seinem Nachlass & Die Flinten singen ihre schönsten Seemannslieder

FM4-Quotenkasperl Marc Carnal wird in Kürze seine "Karriere" beenden und sich langsam auf den Tod vorbereiten. Der Nachlass wird nach seinem Ableben an die Nationalbibliothek übergeben. Darin enthalten sind schaurig durchschnittliche Schmunzel-Aufsätze, mit dem Reimlexikon verfasste Humptata-Lyrik und hanebüchene Tagebuch-Fragmente - Schnarch-Alarmstufe dunkelrot! Ein letztes Mal wird der ehemals schönste Mann von Wien aus seinem Oevre vortragen und dann endlich in jene Vergessenheit geraten, die er sich mit so großem Eifer verdient hat.

Statt Lachsfisch isst ganz karg man Aal
und spart sein Geld für Marc Carnal.
(Harald Weinkum)

Die Flinten konzertieren

Nach der Lesung wird Marc Carnal zum Akkordeon greifen und mit Angelika Faißner herzerweichend schöne Seemannslieder vortragen. Die Flinten singen vom harten Leben des Submarine Commanders, Abschieden, Schiffstaufen, Champagner, Rendezvous am Hafen und Poor Ruby Mae.

In a smoky tavern in a dirty port
Ruby met the sailor who would steal her heart
his candy cane words, his opium smile
his caramel skin, his dashing style
had charmed her right out of her wits
disarmed her like he was the Blitz
Oh... and tragedy ensued.

© Bildunterschrift   © Marc Carnal    

Bisherige Veranstaltungen:

30.10.2014, 18.30 h
Stefanie Sargnagel liest aus Binge Living

"egal wie viel man schläft, frisst, weint, putzt, fickt, man wird wieder müde, hungrig, traurig, dreckig und geil" Stefanie Sargnagel, die im Wiener Underground bereits gehypte kettenrauchende Kunststudentin und Callcenterangestellte, liest aus ihrem Debut, dem Tagebuchroman "Binge Living - die Callcenter Monologe.", sowie aus ihrem e-book "In der Zukunft sind wir alle tot."
Sie skizziert auf irriwitzige Art anhand pointierter Facebookeinträge ihren Alltag zwischen Komasaufen, ziellosem Langzeitstudieren und der monotonen Arbeit in einem Callcenter. Derb, tragischkomisch, abgründig, ungekünstelt aber stets poetisch spricht sie der Generation, "die mit 30 noch drüber redet, was man mal werden will, wenn man groß ist" aus der Seele.

© Bildunterschrift   Buchcover "Binge Living. Callcenter-Monologe"    

Stefanie Sargnagel: Binge Living. Callcenter-Monologe (2. Auflage)
Pressestimmen:
"Stefanie Sargnagel ist die wichtigste österreichische Autorin des 21. Jahrhunderts." - Vice
"Buch des Jahres." - fm4
"Mit Binge Living hat Stefanie Sargnagel ein erstaunliches Debüt vorgelegt." - Salzburger Nachrichten
"Binge Living verdichtet eine Auswahl von Facebook-Texten zu einem unglaublich lustigen und berührenden Buch, einem modernen Künstlerroman." - Falter
"Sargnagels Sprache ist von ziemlich unverwechselbarer Eigenheit. Ihr Stil erzeugt den Sound verstörter Dauerbelustigung, als würde ein zugedröhntes, sprachgewaltiges Kind durch eine Horrorfilmkulisse laufen." - Progress

13.11.2014, 18.30 h
Garten und Schnaps. ein Film von Amelie Loy

27.11.2014, 18.30 h
Second Sights. Ausstellungseröffnung mit Esther Messner

04.12.2014,18.30 h
Im Filmhimmel angekommen. ein Filmabend mit Sasha Pirker

 

Vaters Garten. Die Liebe meiner Eltern, CH 2013

Regie: Peter Liechti
Schweizerdeutsche Originalfassung, Untertitel: Deutsch, 93 Minuten, Farbe, 16:9
 
"Dieser Film wurde zwischen Sommer 2010 und Sommer 2011 gedreht. In dieser Zeit führte ich etwa zwanzig Interviews mit den Eltern. Alles, was im Film gesagt wird, entspricht dem Wortlaut dieser Gespräche." So beginnt der Film von Peter Liechti, eine Tour de Force durch das Dickicht der Liebe, gepaart mit den besten Tanzeinlagen des Filmemachers.
 
Vorgestellt von Sasha Pirker, Filmemacherin und Lehrende an der Akademie der bildenden Künste Wien. Im Anschluss Bier und Popcorn.

11.12.2014, 18.30 h
Gesten und Dissenz. ein Filmabend mit Lena Rosa Händle und Barbara Mahlknecht

  Videostill aus The beard stroke, Marion Porten 2004-05  

Gesten kommunizieren - sie artikulieren einen Sachverhalt und unterstreichen eine Aussage. Gesten können aber auch abweichen, widersprechen und sich auflehnen. Unser gemeinsames Interesse an sozialen Bewegungen sowie an queeren und feministischen Kunstpraxen ist Inspirationsquelle für das Screening von künstlerischen Arbeiten, die wir diskutieren möchten. Sie dekonstruieren Gesten der Identität und der Herrschaft und deuten ein Vokabular der Dissenz, Transformation und Ermächtigung an. Im Anschluss Brot und Bier.

18.12.2014, 18.30 h
Humor und Horror aus den Alpen. eine Lesung von Christian Kössler


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