Akademie der bildenden Künste Wien

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]a[ Universitätsbibliothek
Buchpräsentation | 20.11.2018, 19.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Augasse 2–6, 1090 Wien, Universitätsbibliothek, Lesesaal, 0.5.1

Präsentation der Bücher Im Blick und No More Bullshit mit Podiumsdiskussion mit Marie Luise Lehner, Sandra Nigischer und Martina Schöggl

 

Im Blick erzählt anhand einer Frauenfreundschaft und einer Liebesbeziehung vom Schauen und vom Angeschautwerden, von Rollen, in die Frauen gedrängt werden, und von alltäglicher sexueller Gewalt. Minutiös zeichnet Marie Luise Lehner die Momente nach, in denen Frauen in unangenehme, oft gefährliche Situationen geraten, und lässt Wut in ihren Figuren aufkeimen. Eine Wut, die groß genug ist, um gegen Sexismus zu kämpfen.

„Der Pay Gap ist ein Mythos!“, „Biologisch gesehen haben Frauen und Männer eben unterschiedliche Kompetenzen!“ oder „Verstehst du keinen Spaß?“ Das Frauennetzwerk Sorority hat es sich zur Aufgabe gemacht, altbekannten Killerphrasen etwas entgegenzusetzen: Fakten. Gemeinsam mit Wissenschaftler_innen und Künstler_innen schult die Schwesternschaft nun unerbittlich den Blick für Stehsätze und liefert schlagkräftige Argumente für die nächste Stammtischrunde. Sorority (Hg.), No More Bullshit. Das Handbuch gegen sexistische Stammtischweisheiten, erschienen 2018 im Verlag Kremayr & Scheriau

Marie Luise Lehner, geboren 1995, lebt in Wien und Linz. Studium am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst und Drehbuch an der Filmakademie Wien. Schreibt Theaterstücke und Prosa. Sie erhielt mehrere Preise: u.a. Start‐Stipendium des BKA, Kolik‐Preis, Jugendliteraturwettbewerb „Sprichcode“. Ihre Erzählungen wurden in Anthologien und Literaturzeitschriften (Kolik, Facetten) veröffentlicht. Ihr Debütroman „Fliegenpilze aus Kork“ wurde mit dem Alpha Literaturpreis 2017 ausgezeichnet.

Die Sorority ist ein unabhängiges Netzwerk für Frauen und all jene, die sich als solche begreifen. Ihre Mitglieder_innen kommen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik, Technik, Medien oder der Wirtschaft, sind unselbstständig und selbstständig beschäftigt. Die Sorority versteht sich als eine Plattform für alle, die sich mehr feministische Kommunikation rund um Professionelles wünschen. 2017 wurde die Veranstaltungsreihe „No More Bullshit!“ ins Leben gerufen, die in unterschiedlichen Eventformaten (Podiumsdiskussionen, Workshops, Impulsvorträgen etc.) Geschlechterklischees mithilfe von Fakten oder ironischen Interventionen dekonstruiert.


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