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]a[ Universitätsbibliothek
Eröffnung | 27.06.2019, 19.00 h
Ausstellungsdauer | 28.06.2019 - 20.09.2019
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Hauptgebäude, Augasse 2–6, 1090 Wien, Universitätsbibliothek, 0.5.2.A

Die Veranstaltungsreihe Donnerstags in der Bibliothek zeigt im Sommersemester 2019 Ausstellungen, Buchpräsentationen, Performances und Artist Talks. Studierende, Absolvent_innen und Lehrende der Akademie sowie externe Künstler_innen gestalten die Abende.

 

Collage: Terese Kasalicky und Heti Prack

 

Tombola ist ein Versuch, ein Glücksfall, eine Ziehung. Wir haben Künster_innen eingeladen mit uns gemeinsam an einem Experiment teilzunehmen. Wir spielen Lotterie. Alle dürfen ein Los ziehen, das Schicksal übernimmt wesentliche Entscheidungen. Und was dabei passiert ist, zeigen wir am 27. Juni um 19 Uhr.
Tombola wurde initiiert von Terese Kasalicky und Heti Prack.
Mit ... Valentin Aigner und Thomas Supper, Florian Aschka und Larissa Kopp, Andi Dvořák und Veronika Eberhart, Bartholomäus Kinner und Toni Schmale, Luisa Kasalicky und Siegfried Zaworka, Terese Kasalicky und Heti Prack, Axel Koschier und Stefan Reiterer, Rini Swarnaly Mitra und Shuvo Rafiqul, Johann Schoiswohl und Tomash Schoiswohl

Terese Kasalicky studierte bildende Kunst im Fachbereich Grafik und druckgrafische Techniken bei Gunter Damisch und Veronika Dirnhofer an der Akademie der bildenden Künste Wien.
Heti Prack studierte Kontextuelle Kunst bei Ashley Hans Scheirl an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Vergangene Veranstaltungen

Wir standen knöcheltief im offenen Meer (SVOLIKOVA+CMYC)
Datum | 07.03.2019, 19.00 h

CMYC übernimmt den ORF CMYC übernimmt den ORF 

Texte von SVOLIKOVA, mit Unterstützung von CMYC (Collaborating Mutants yearning for Catastrophy)

Zusammenstellung aus Stückausschnitten, Gedichten und Telefonanrufen, Prologen, Dialogen, Monologen, Sternen, Mauern, Steinen, Speicheln, Institutionen; Hologramme, Götter, Menschen, Europa, Elektriker, Priester, Bauern und König Lear. Am Ende schauen wir einfach, was passiert.

„Als eine der wichtigsten Nachwuchsdramatikerinnen Österreichs vielfach ausgezeichnet und gespielt, überraschte [Svolikova] in zwei der jüngsten manuskripte-Ausgaben (219 und 221) mit ebenso exzellenter Prosa wie Lyrik.“ (manuskripte)
„Miroslava Svolikova verhilft dem absurden Drama zu einer Renaissance. Ihre Stücke beweisen Sinn für grenzwertigen Humor, ihre Figurenkonstellationen sind unkonventionell.“ (Wiener Zeitung)
„Keine Frage: Diese Dramatikerin wird noch Karierte machen.“ (Wolfgang Kralicek)
„Sie verzichtet auf Großbuchstaben.“ (Die Presse)
„Die jüngeren Schriftstellerinnen mit migrantischem Hintergrund, oft im Westen, meist in Deutschland sozialisiert, haben vielerlei studiert, ihr Verhältnis zur Sprache ist spielerisch.“ (Die Presse)
„Jeder News-Sender hat da mehr zu bieten.“ (Kronen Zeitung)

Miroslava Svolikova studiere Philosophie / bildende Kunst / Lehrgang Szenisches Schreiben in Paris / Wien / Graz, arbeitet als Autorin / Dramatikerin / Übersetzerin sowie mit dem Kunstkollektiv CMYC. Aktuell/Wien: Europa flieht nach Europa, in der Regie von Franz-Xaver Mayr, im Kasino am Schwarzenbergplatz / Der Sprecher und die Souffleuse, in der Regie von Pedro Martins Beja, ab Juni am Schauspielhaus Wien. http://www.msvolikova.com
CMYC - Collaborating Mutants yearning for Catastrophy - is an art and performance collective working in various media. The full list of real and imaginary members can be found online: http://www.cmycs.com
Guest Performers: Valentin Aigner arbeitet mit Bildhauerei / Malerei / Musik / Performance, spielt bei mehreren Bandformationen und studierte bei Gunther Damisch an der Akademie der bildenden Künste Wien. Alexandru Cosarca arbeitet mit Sprachkunst / Fotografie / Performance, studiert bei Ashley Hans Scheirl und Gin Müller an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie als Lehrling bei God's Entertainment.

Kunst und Architektur I. Facts and Fiction. What’ll not kill what. Environments of and for Architectural Education ll - The Library
Eröffnung | 21.03.2019, 19.00 h
Ausstellungsdauer |
22.03.2019 – 03.04.2019

ika1 Transcrire, Antoine Vercoutère, 2016 

Thus, to put it shortly, mankind has two books, two registers, two testaments: Architecture and Printing. (…) Printing will destroy Architecture.
Victor Hugo, Notre-Dame de Paris, Book V/ll, This Will Kill That, 1831

Studierende des Instituts für Kunst und Architektur stellen an vier Abenden im Sommersemester 2019 in der Akademiebibliothek aus. Den Anfang der Reihe Kunst und Architektur machen Resultate des Entwurfsprojekts Environments for Architectural Education II - The Library für einen neuartigen Bibliothekstyp, einen im literarischen und räumlichen Sinne fantastischen Lernort einer Architekturschule. Der nächste Ausstellungsbeitrag Anima Ex Machina erforscht künstliche Identität in Bezug auf Mythologie, Feminismus und virtuelle Realität. In der dritten Veranstaltung präsentieren Studierende des IKA als Herausgeber_innen mit dem Magazin blank ein neues, international angelegtes Publikationsformat für Ideen. Die Ausstellung Everyday? schließlich zeigt unterschiedliche (fotografische) Perspektiven auf alltägliche Bilder, die Normen hinterfragen und neugierig auf Ungewohntes machen.
Die weiteren Termine: 16.5.2019, 23.5.2019 und 6.6.2019

1 Future environments of or for architectural education will be fictitious and performative, and yet they will not be capable of eluding Thomas Pynchon’s finding that “games, fairy-tales, legends from history, all the paraphernalia of make-believe can be adapted and even embodied in a physical place.” This might explain the ambiguous character of those manifold environments in which future architectural education will settle and perform – and somehow always did.
2 We are interested in the processing of reality – and in the transcription of other, of various, of fantastic realities into the architectural and the built realm.
3 Victor Hugo’s 19th century proclamation of the end of architecture refers to a debate about the hegemony in the field of cultural expression, a battle between architecture and printing, between the building and the book, stone and paper. Today, the relation between contemporary architecture and diverse forms of media is rather fluid and reciprocate than oppositional. We wanted to challenge this dynamic relation and we inscribed it into the fabric and space of the contemporary city in the form of an anticipating library of architecture.
4 We think about Jorge Luis Borges model of the universe, the library of Babel, and we recall Michel Foucault’s notes on Persian gardens and carpets – these smallest parcels of the world that simultaneously represent its totality. This endeavour is nothing short of ambition: imagine a future library as a liquid garden conceived with and represented through contemporary architectural means.
5 Sometimes “eternal truths” need to be cleared in order to confirm them in an alteredworld. We understand the task of Cultural Heritage as an influential transformative practice in contrast to a duty of conservation.
6 We affirm the call for a yet unknown change of paradigm in architectural practice and teaching, a call for an intensified investigation of other spaces and thus of concepts of diversity and difference. They stay for a desirable future of architecture into which some of yesterday’s exceptions have already cast their shadows.

Participants: Students from BArch4 ESC Design Studio 2016, Luciano Parodi and Hannes Stiefel

Let it grow. Markus Hiesleitner mit der Drogerie
Eröffnung |
04.04.2019, 19.00 h
Ausstellungsdauer |
05.04.2019 – 10.04.2019

hiesleitner 

In seinen konzeptuellen Skulpturen, Installationen und Videos, die oft zusammenfassend als „ökopolitisch“ charakterisiert werden, setzt sich der österreichische Künstler Markus Hiesleitner mit den politischen, sozialen und wirtschaftlichen Mechanismen der heutigen alltäglichen Realität auseinander. Die Publikation widmet sich seinen bisherigen und aktuellen Arbeiten und stellt deren inhaltliche und formale Zusammenhänge her. Die Dokumentation der Werke wird dabei mit kunsttheoretischen Texten ergänzt, welche die spezifischen Aspekte der künstlerischen Produktion Hiesleitners analysieren. Es handelt sich dabei vor allem um seine lebendigen „organischen Skulpturen“, seine markt- und konsumkritischen Arbeiten, um seine Beschäftigung mit der Architektur und der Zeit (und damit mit dem Verfall und dem Fortschritt) sowie um das Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit, das im Mittelpunkt seines laufenden Projektes mit dem Titel „Kulturdrogerie“ steht, einem Kunstraum in Wien, den Hiesleitner gemeinsam mit dem Künstler Franz Tišek seit über zehn Jahren leitet.

Zuletzt erschienen Markus Hiesleitner (Hg.), Markus Hiesleitner im Verlag für moderne Kunst, Wien 2018.

Markus Hiesleitner, geboren 1981 in Amstetten, lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich. Er studierte von 2003 bis 2008 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Monica Bonvicini. 2005 gründet er gemeinsam mit Franz Tišek die „Kulturdrogerie“, ein Artist-Run Space und Gesamtkunstwerk im 18. Bezirk, Wien. Ausstellungen und Stipendien (Auswahl): Schlossberg Graz (2018), Wissenschafts-stipendium der Stadt Wien (2017), Open Art Foundation, Plovdiv, Bulgarien (2017), Stadtgalerie, Waidhofen/Ybbs (2016), Kunstraum Niederoesterreich, Wien (2016), Kunsthaus Wien (2015) http://www.hiesleitner.com http://www.kulturdrogerie.org

Zwei <-> Sechs
Eröffnung |
12.04.2019, 19.00 h
Ausstellungsdauer |
13.04.2019 – 26.04.2019

stach Flugangst, Julia Maurer und Walter Stach, Collage auf Kunstportkarte, 10,3 x 14,9 cm, 2018 

Zur Eröffnung der Ausstellung 2 <-> 6 spricht Eva Blimlinger (Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien) mit Julia Maurer und Walter Stach. Mit einer Lesung von Sandra Hubinger.

Aus einem beinahe zufälligen Besuch, einer Erinnerung und einem Bild, das schon für den Müll aussortiert war, haben sich Julia Maurer und Walter Stach im Jahr 2016 auf eine bildkünstlerische Kollaboration eingelassen, die bis heute andauert. Ein begonnenes Arbeitsstück wandert zwischen den Ateliers hin und her – vom 2. in den 6. Wiener Gemeindebezirk und wieder zurück; so lange, bis beide gemeinsam festgestellt haben, dass es fertig ist. Julia Maurer und Walter Stach haben beide an der Akademie der bildenden Künste Wien studiert, wenn auch mit einem deutlichen zeitlichen Abstand. Und eigentlich unterscheidet sich auch ihre künstlerische Arbeit sehr voneinander. In 2 <-> 6 wird nun aber das Ergebnis einer generationenüberspannenden Zusammenarbeit gezeigt.

Julia Maurer, geboren 1983 in Wien, Studium bei Walter Obholzer und Erwin Bohatsch an der Akademie der bildenden Künste Wien und an der Glasgow School of Art. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. http://www.juliamaurerblog.wordpress.com
Walter Stach, geboren 1946 in Wien, Studium der Malerei bei Franz Elsner und Anton Lehmden an der Akademie der bildenden Künste Wien und der Geschichte und Pädagogik an der Universität Wien, Lehrtätigkeiten u. a. auch ebendort. Zahlreiche Ausstellungen, Buch- und andere Publikationen; arbeitet als Künstler und als Kunst- und Kulturvermittler, vorwiegend in soziokulturellen, interkulturellen und partizipatorischen Projektzusammenhängen, u. a. in Südafrika, Brasilien, Bangladesch, Russland. http://www.wstach.at

Electrical shiver. Diplomausstellung von Marlene Redtenbacher  - ABGESAGT

redtenbacher Electrical shiver, Marlene Redtenbacher, 2019 

In der heutigen Zeit legen sich sexualisierte, perfekt ausgeleuchtete und glatte Frauenkörper in Werbespots verführerisch und lächelnd Essen in den Mund oder beißen davon ab, wodurch sie mit diesem auf eine Ebene gebracht werden und den Verkauf stimulieren. In der Videoperformance Electrical Shiver wird der Frauenkörper respektive das „Frauenfleisch“ und Essen ebenso in einem sexuell aufgeladenen Setting miteinander verbunden. Anstelle von Gefälligkeit wird die Darstellung mehr und mehr durch unästhetische Momente überspitzt. Langsame performative Bewegungen imitieren die häufig eingesetzten Slowmotion-Effekte in Werbungen, zugleich takten die Bilder in harten Schnitten mit zunehmender Geschwindigkeit im Rhythmus der Musik von Electrical Shiver. Die Einstellungen werden durch das Küchensetting und die darin zentral platzierte Figur der Frau als Synonym für die dementsprechende Zuschreibung in vielen Werbebotschaften miteinander verbunden. Die Videoperformance faschiert Pop, Werbeästhetik und stereotypisierte Darstellungen von Frauenkörpern, zerkaut diese und spuckt sie wieder aus.

Marlene Redtenbacher ist Musikerin, Performerin, Tontechnikerin und Filmemacherin. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Musik und Sound und thematisiert das Phänomen des stereotypisierten Körpers. Marlene Redtenbacher machte gerade ihr Diplom im künstlerischen Lehramt und studiert gegenwärtig Kontextuelle Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Who am I if not with somebody?
Eröffnung
| 09.05.2019, 19.00 h
Ausstellungsdauer | 09.05.2019 - 14.05.2019

barbieri Anna Barbieri und Martin Rovan, Who am I if not with somebody, Konzeptgrafik, 2019 

In die heiligen Hallen des Corporate Designs: Who am I if not with somebody?  Kunst x Politik, Musik x Mode, Miuccia x Rem; was bleibt, wenn die ertragreiche Kollaboration der einzige Grund ist, im Paradies der Verbraucher_innen zu existieren? Können wir uns immer sicher sein, wofür wir stehen?

Who am I if not with somebody? lädt 15 Künstler_innen ein, Arbeiten zum Thema Kollaboration, Identität und Verschmelzung von Arbeitsbereichen als ermächtigende Praxis zu zeigen. Mutierende Hybridszenarios durchkreuzen Lifestyle, Werbung und soziale Kontexte für hyper-ökonomische Zwecke, steigern Verkaufszahlen und erschließen dem Mainstream Subkulturen und individuelle Lebensbereiche. Kollaborationen sind allgegenwärtig und zum Ausdruck unseres konsumierenden Zeitgeistes geworden.

Vor diesem Hintergrund zeigt die Gruppenausstellung interdisziplinäre Kollaborationen als Möglichkeit für eine unterwandernde, ermächtigende Praxis in der Kunst und als potentielles politisches Instrument auf.

Mit Arbeiten von Onur Akyol, Anna Barbieri, Jakob Ehrlich, Anastasija Pandilovska und Eline van Dijk, Nils Gabriel, Kelly Ann Gardener, Ada Karlbauer, Chantal Kaufmann, Sophie Köchert, Jonida Laçi, Juliana Lindenhofer, Claudia Lomoschitz, Moritz Pisk und Maximilian Anelli-Monti, Martin Rovan, Catharina Szonn; organisiert von Anna Barbieri und Martin Rovan, Studierende im MA Critical Studies.

Kunst und Architektur II. Anima Ex Machina. Exploration of an artificial identity
Eröffnung
| 16.05.2019, 19.00 h
Ausstellungsdauer | 17.05.2019 – 21.06.2019

ika2 Carera Yomartisa, Body_Pseudonym_Anima_Avatar_Machine, 2019 

Studierende des Instituts für Kunst und Architektur stellen an vier Abenden im Sommersemester 2019 in der Akademiebibliothek aus. Den Anfang der Reihe Kunst und Architektur machen Resultate des Entwurfsprojekts Environments for Architectural Education II - The Library für einen neuartigen Bibliothekstyp, einen im literarischen und räumlichen Sinne fantastischen Lernort einer Architekturschule. Der nächste Ausstellungsbeitrag Anima Ex Machina erforscht künstliche Identität in Bezug auf Mythologie, Feminismus und virtuelle Realität. In der dritten Veranstaltung präsentieren Studierende des IKA als Herausgeber_innen mit dem Magazin blank ein neues, international angelegtes Publikationsformat für Ideen. Die Ausstellung Everyday? schließlich zeigt unterschiedliche (fotografische) Perspektiven auf alltägliche Bilder, die Normen hinterfragen und neugierig auf Ungewohntes machen.
Die weiteren Termine: 23.5.2019 und 6.6.2019

Anima ex machina
considers artificial identity in relation to mythology, gender, and virtuality. One aim is to create a character which is autonomous and not part of an existing story - a character who is the story. We seek a depiction of reality through the eyes of our avatar."

Carera Yomartisa is/are a concentration of our persona and an attempt to question the role of identity in social structures.

Kunst und Architektur III. blank
Eröffnung
| 23.05.2019, 19.00 h
Ausstellungsdauer | 24.05.2019 – 05.06.2019

Studierende des Instituts für Kunst und Architektur stellen an vier Abenden im Sommersemester 2019 in der Akademiebibliothek aus. Den Anfang der Reihe Kunst und Architektur machen Resultate des Entwurfsprojekts Environments for Architectural Education II - The Library für einen neuartigen Bibliothekstyp, einen im literarischen und räumlichen Sinne fantastischen Lernort einer Architekturschule. Der nächste Ausstellungsbeitrag Anima Ex Machina erforscht künstliche Identität in Bezug auf Mythologie, Feminismus und virtuelle Realität. In der dritten Veranstaltung präsentieren Studierende des IKA als Herausgeber_innen mit dem Magazin blank ein neues, international angelegtes Publikationsformat für Ideen. Die Ausstellung Everyday? schließlich zeigt unterschiedliche (fotografische) Perspektiven auf alltägliche Bilder, die Normen hinterfragen und neugierig auf Ungewohntes machen.

blank #1 will be released!
blank is a new international students publication that serves as a blank space for everyone’s ideas. It might be nothingness and emptiness, but it also is the potential to be filled by our imagination. We see it as a free space, as a start, perhaps a challenge - an opportunity for sure.
The topic of the first issue is blank just like the name of the publication itself. The publication contains an array of literary, visual, critical and artistic contributions from all around the world by:
Precious Nnebedum, Jeppe Lai, Annika Eschmann, Ella Melina Felber, Mintt feat. H5iO, Fransa Routhin, Carla Veltman, Paul Knopf, Anonymous, Felix Kalian, Jakob Grabher, Emil Eberle, Anonymous, Felix Pachollek, Simon Nagy, Schme, Raoul Eisele, Yoko Halbwidl, Christoph Michels, Sebastian Wallner, Bob Veltman, Dila Kırmızıtoprak, Morgane Billuart, Fabian Reiner, Malina Vaagt, Anja Filatova, Fabienne Mühlbacher, Aleksandr Delev, Jan Kováříček, Merve Şahin, Stefan Maier, Clarissa Lim Kye Lee, Vardit Goldner, Wanda Grundmann, Anna Leah Thobe, Lukas Weidinger, Rahel Mayfeld, Jenny Schäfer, Anna Barbieri, Daniel Russart, Marianne Eberl, Paul Makowsky, Christoph Kolar, Jelena Micić, Autobahnleitplanke, Valeriy Radmirov, Hyejeong Yoo, Luisa Hohlfeld, Jakob Wierzba, Silvester Kreil, Brendan Moran, Gorch Maltzen, İklim Doğan, Stepan Nest, Anonymous. Edited by Iklim Dogan, Ella Felber, Paul Knopf, Lisa Penz, Sebastian Seib, Martin Sturz, Carla Veltman; graphics by David Gallo. Contact: blank@akbild.ac.at

Iklim Dogan, born 1994 in Eskisehir, studies Art and Architecture at the Academy of Fine Arts Vienna and philosophy at the University of Vienna. Exhibitions in Mürzzuschlag, Dessau, Vienna and Istanbul.
Ella Melina Felber, born 1994 in Vienna, studies Art and Architecture at the Academy of Fine Arts Vienna. Exhibitions in Vienna and Berlin.
Paul Knopf, born 1997 in Witzenhausen (Germany), studies Art and Architecture at the Bauhaus-Universität Weimar and the Academy of Fine Arts Vienna. He is also an editor at “HORIZONTE - Magazine for Architectural Discourse” which is based in Weimar.
Lisa Penz, born 1996 in Vöcklabruck, studied graphic design in Linz and studies Art and Architecture at the Academy of Fine Arts Vienna.
Sebastian Seib, born 1996 in Telfs (Tyrol), studied graphic design in Innsbruck, works in wayfinding design and studies Art and Architecture at the Academy of Fine Arts Vienna.
Luka Lucija Sola, born 1994 in Zagreb, studies Art and Architecture at the Academy of Fine Arts Vienna. Exhibited in the Museum of Tourism in Opatija, Croatian Design Society in Zagreb, and the Architecture Centre in Vienna. lukasola.pb.photography
Martin Josef Sturz, born 1998 in Vienna, studies Art and Architecture at the Academy of Fine Arts Vienna and philosophy at the University of Vienna. Exhibitions in Vienna and Salzburg.
Carla Veltmann, born 1996 in Schwaz (Tyrol), studied Photography at the Academy of Fine Arts Leipzig and Art and Architecture at the Academy of Fine Arts Vienna. Exhibitions in Schwaz, Innsbruck and Leipzig.

Kunst und Architektur IV. Everyday?
Datum
| 06.06.2019, 19.00 h
Ausstellungsdauer | 07.06.2019 – 18.06.2019

ika4 Flavia Mazzanti, Wating for Itaipù, 2018 

Studierende des Instituts für Kunst und Architektur stellen an vier Abenden im Sommersemester 2019 in der Akademiebibliothek aus. Den Anfang der Reihe Kunst und Architektur machen Resultate des Entwurfsprojekts Environments for Architectural Education II - The Library für einen neuartigen Bibliothekstyp, einen im literarischen und räumlichen Sinne fantastischen Lernort einer Architekturschule. Der nächste Ausstellungsbeitrag Anima Ex Machina erforscht künstliche Identität in Bezug auf Mythologie, Feminismus und virtuelle Realität. In der dritten Veranstaltung präsentieren Studierende des IKA als Herausgeber_innen mit dem Magazin blank ein neues, international angelegtes Publikationsformat für Ideen. Die Ausstellung Everyday? schließlich zeigt unterschiedliche (fotografische) Perspektiven auf alltägliche Bilder, die Normen hinterfragen und neugierig auf Ungewohntes machen.

Die Arbeiten von Jakob Grabher, Flavia Mazzanti, Lukas Lucija Sola und Carla Veltman schärfen den Blick auf Selbstverständlich-geglaubtes und Übersehenes, Normen werden hinterfragt und Verständnis als auch Neugier für Unbekanntes und Ungewohntes geschaffen.

Jakob Grabher, geboren 1994, studiert Kunst und Architektur an der Akademie der bildenen Künste Wien sowie an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen. Ausstellungen: „Der Raum nach dem Raum“ (Kunsthaus Mürz, 2015), CHATAQUA AM COPACONTAINER (Wien, 2016), NOW! Fotografie der Gegenwart (Haus der Fotografie Wien, 2016).
Flavia Mazzanti, geboren 1994 in Italien, Studium der Architektur an der Accademia di Architettura di Mendrisio, der Technischen Universität München und der Akademie der bildenden Künste Wien. Neben der Architektur ist sie auch Musikerin: mit vier Jahren begann sie mit dem Studium der Violine. 2008 setzt sie ihr Studium am Instituto Superiore di Studi Musicali “G. Briccialdi” Terni fort.  Als Architektin und Geigerin ist es eines ihrer Hauptinteressen die Fähigkeit, Musik und Architektur durch Forschung, Simulationen und Projekte ihrer Laufbahn miteinander zu verbinden. Aktuell arbeitet sie am VR Game Synthwave Rider als Level- und Sound Designerin mit. Ausstellungen: „Happy Birthday Karl Marx!“ (AzW, Wien, AT 2018). Publikationen: „Radikale Ideen für das Haus der Kunst“ (SZ Süddeutsche Zeitung, München, DE 2016). Öffentliche Vorträge: „Ich bin Otto Wagner! Performative Lecture “ (Wien Museum Karlsplatz, Wien, AT 2018).
Luka Lucija Sola, geboren 1994 in Kroatien, Studium Kunst und Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien.
Carla Veltman, geboren 1996, Studien der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und der Kunst und Architektur an der Akademie der Bildenden Künste Wien.

Wer ist dichter?
Datum
| 19.06.2019, 19.00 h

dichter Collage Alexandru Cosarca 

Wer ist dichter? ist ein Poetry Club für alle Sprachkünstler_innen und ein Ort für Performance. Wer ist dichter? ist das Wetten dass..? der Literaturszene. Poet_innen wechseln sich mit Drag Kings ab, Geschichtenerzähler_innen mit Rock ‘n‘ Roll Queens. Schlag auf Schlag, Schlager auf Schlager. Wir feiern jede Sprache.
Wer ist dichter? ist ein Zuhause für alle, die dichter zusammenkommen wollen. Wir hören einander zu, wir verurteilen nicht und jede_r hat seinen Platz, um gaymeinsam einen Moment zu teilen.
Moderation, Idee und Konzept: Alexandru Cosarca


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