Im Zusammenhang mit der 2003 anlässlich des 100. Geburtstages E.A. Plischkes gezeigten Ausstellung in der Akademie der bildenden Künste wurde zum ersten Mal ein vollständiges Werkverzeichnis erarbeitet. Als Grundlage dafür dient – neben anderen Quellen - der künstlerische Nachlass im Kupferstichkabinett. Dabei wurden nicht nur Plischkes architektonische Lösungen der verschiedenen Bauaufgaben erörtert, sondern gleichzeitig auch seine Arbeit als Innenarchitekt und Möbeldesigner im Werkzusammenhang vorgestellt.

Im Zusammenhang mit der 2003 anlässlich des 100. Geburtstages E.A. Plischkes gezeigten Ausstellung in der Akademie der bildenden Künste wurde zum ersten Mal ein vollständiges Werkverzeichnis erarbeitet. Als Grundlage dafür dient - neben anderen Quellen - der künstlerische Nachlass im Kupferstichkabinett. Dabei wurden nicht nur Plischkes architektonische Lösungen der verschiedenen Bauaufgaben erörtert, sondern gleichzeitig auch seine Arbeit als Innenarchitekt und Möbeldesigner im Werkzusammenhang vorgestellt. Die Resultate wurden in dem anlässlich der Ausstellung publizierten Katalogbuch veröffentlicht.

Plischke, 1903 als Sohn eines Architekten in Kosterneuburg geboren, studiert zuerst ab 1920 an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Oskar Strnad und Josef Frank und von 1923-26 bei Peter Behrens an der Akademie der bildenden Künste. Nach der Mitarbeit in den Büros von Behrens und Frank machte er sich 1928 mit dem Auftrag zur Gestaltung der Wohnung von Lucie Rie selbstständig. Nach dem für ihn prägenden Aufenthalt in New York 1929, seiner Teilnahme an der MOMA - Ausstellung "The International Style" 1932 wurde er 1935 mit dem österreichischen Staatspreis für Architektur ausgezeichnet. 1939 wanderte Plischke mit seiner Familie nach Neuseeland aus und wirkte in Wellington erfolgreich als Architekt und Stadtplaner. Nachdem ihm 1961 in Abwesenheit der Preis der Stadt Wien verliehen worden war, kehrte Plischke 1963 in die Heimat zurück, um die Meisterklasse für Architektur an der Akademie der bildenden Künste zu übernehmen, die er bis 1973 leitete.

In Österreich ist vor allem das Arbeitsamt Liesing (1930), sein Doppelhaus in der Wiener Werkbundsiedlung (1932) und das Haus Gamerith am Attersee (1933) hervorzuheben.