Akademie der bildenden Künste Wien
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Workshop | 13.10.2021, 10.00 h - 17.00 h
Ort | Villa Schapira, Max Emanuel-Straße 17, 1180 Wien

Unter dem Titel Open Arts. Partizipative Praktiken zwischen Kunst, Wissenschaft und Forschung präsentiert die Akademie der bildenden Künste Wien zusammen mit der Ludwig Boltzmann Gesellschaft eine neue Weiterbildungsreihe.

Wir entwickeln in Workshops Methoden der Teilhabe und der Zusammenarbeit für offene Forschungsprozesse zwischen Kunst und Wissenschaft. Insbesondere lernen die Teilnehmer_innen, wie man andere Disziplinen und relevante gesellschaftliche Gruppen in die eigenen Projekte miteinbeziehen kann. Anwendungsorientiert werden künstlerisch-kreative Partizipationsformen mit Methoden aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen in Dialog gebracht und gemeinsam umgesetzt.  

Am 13. Oktober 2021 findet nun von 10.00 bis 17.00 Uhr der Workshop Entwurf und Reflexion – Modelle und Werkzeuge künstlerischer Intervention mit der Physikerin Ille C. Gebeshuber, sowie Michael Hieslmair und Michael Zinganel statt, für den man sich ab sofort bewerben kann (max. 10 Personen).

Programm
Im Rahmen des Workshops präsentiert Ille C. Gebeshuber den Bereich der BIONIK, in dem die BIOlogie der TechNIK Pate für viele Erfindungen steht. Von besonderem Interesse sind dabei die Strukturfarben, die Farben auf eine ganz andere Art entstehen lassen als die Farben, die wir aus dem Alltag kennen. Im wahrsten Sinne des Wortes stehen hier Entwurf und Reflexion in einem direkten physikalischen Zusammenhang, denn hier reflektiert eine genau definierte Oberflächenstruktur nur bestimmte Teile des auftreffenden Lichtspektrums – Farben entstehen ganz ohne Pigmente. Im Sinne der Partizipation und kollektiven Intervention erforschen die Teilnehmer:innen dieses Phänomen in einem Hands-on Teil; sie können dabei ein Strukturmuster auf Schokolade übertragen und so die Schönheit der Schillerfarben direkt sehen und in gewisser Weise auch schmecken.

In forschungsbasierten Kunstprojekten untersuchen Michael Hieslmair und Michael Zinganel Knotenpunkte in Logistik-Landschaften und an transnationalen Straßenverkehrskorridoren als Orte alltäglicher Begegnungen und Geschichten von sozialen Akteur_innen, die – weitgehend unbedankt – zur Erhaltung unseres hohen Lebensstandards beitragen. In diesem Workshop werden Probleme des transdisziplinären und soziale Milieus übergreifenden Arbeitens diskutiert. Dazu stellen wir die von uns entwickelten Methoden einer mobilen immersiven Forschung vor, insbesondere die Kapazität von Karten/Maps zur Darstellung von Mobilitätserfahrungen im Raum, aber auch die Praxis des Live-Mapping (als Verb) als relationales Werkzeug zur Stimulierung der Interaktion zwischen verschiedenen mobilen Akteur_innen (Zinganel & Hieslmair, 2016, 2017, 2019).

Termin
Datum | 13. Oktober 2021, 10.00-17.00 Uhr
Ort | Villa Schapira, Max Emanuel-Straße 17, 1180 Wien

Sprache
Der Workshop wird in deutscher Sprache durchgeführt.

Anmeldemodus/Teilnahmebedingungen

  • Bewerben können sich Studierende sowie Absolvent_innen und Jungforscher_innen von Universitäten und Fachhochschulen, die entweder bereits mit offenen Forschungsmethoden arbeiten und ihre Methodenkenntnisse vertiefen oder diese erwerben wollen. Ein Hintergrund aus Themenbereichen wie Open Science, Open Design, Open Access, Open Knowledge ist von Vorteil.
  • Eine Bewerbung ist bis zum 6. Oktober 2021 möglich. Dafür bitte das Bewerbungsformular ausfüllen.
  • Die mittels Jury ausgewählten max. zehn Personen bzw. Projekte werden im Anschluss an die Jury-Sitzung am 7. Oktober umgehend per E-Mail informiert.

Kontakt
Weitere Informationen und Bewerbung unter https://www.wtz-ost.at/news/call-open-arts-workshop-entwurf-und-reflexion/.


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