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]a[ Gemäldegalerie
Eröffnung | 12.04.2018, 19.00 h
Ausstellungsdauer | 17.04.2018 - 16.06.2018
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Gemäldegalerie zu Gast im Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien, Eroica-Saal

Aus der Ausstellungsreihe Korrespondenzen.

Begrüßung
Eva Blimlinger, Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien

Einführung in die Ausstellung
Anamarija Batista, Kuratorin der Ausstellung, Kulturwissenschaftlerin und Ökonomin

Auszüge aus den Texten
Die sieben Todsünden der Kleinbürger von Bertolt Brecht,
Die Tutoren von Bora Cosic sowie Fatrasien, Absurde Poesie des Mittelalters (in der Übertragung von Ralph Dutli)
Rezitation: Luka Vlatkovic, Schauspieler

Im Anschluss
Umtrunk im Foyer des Theatermuseums
Bitte beachten Sie, dass nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung steht.

 

Bei den Kiefern, Untersberger Marmor, Buchenholzleisten, Nägel, Steindruck auf Papier, 80,5 x 54cm, 2017
© Anna Hofbauer

 

In der Ausstellungsreihe Korrespondenzen werden Verbindungen zwischen Hieronymus Boschs Weltgerichts-Triptychon und Werken anderer Künstler_innen hergestellt. In der Gegenüberstellung mit unterschiedlichsten künstlerischen Arbeiten können die Besucher_innen immer wieder neue Facetten von Boschs 500 Jahre altem Meisterwerk entdecken.

Eine Künstlerin, die ab April in »Korrespondenz« zu Bosch tritt, ist die 1981 in Wien geborene Anna Hofbauer. Sie studierte Bühnengestaltung an der Universität für angewandte Kunst sowie Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien.

In der Ausstellung setzt sich Hofbauer mit den Mitteln und Methoden der Überlieferung von Erzählungen auseinander. Dabei untersucht sie die Frage, wie sich die Verwendung des Mediums auf die Beschaffenheit und Textur der Mitteilung auswirkt. Zu seiner Zeit verwandelte Bosch nicht nur textuelle Passagen in Bilder, auch Mischwesen, wie sie die Buchmalerei als Randerscheinungen der Texte hervorbrachte, ließ er in seine Gemälde mitwandern. Die Bildhauerin Anna Hofbauer zeigt in dieser Ausstellung Drucke auf Papier von in Steinblöcken geritzten abstrakten Zeichnungen. Sie sind das Ergebnis einer eingehenden Auseinandersetzung mit dem Weltgerichts-Triptychon in Hinblick auf die Frage nach dem Verhältnis zwischen Notation und ihrer Lesbarkeit.

Kuratiert von Anamarija Batista, Kulturwissenschaftlerin und Ökonomin, Wien


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