Akademie der bildenden Künste Wien
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9.10.2021
30.1.2022

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IBK
Eröffnung | 07.09.2021, 17.00 h - 22.00 h
Dauer der Messe | 08.09.2021 - 12.09.2021
Ort | Semmelweis Klinik, Eingang: Hockegasse 37, 1180 Wien, Gebäude B, Raum 114 und 115

Annemarie Arzberger, Carli Fridolin Biller, Lisa Braid, Samira Engel, Aklima Iqbal, Amanda Jahn und Rini Swarnaly Mitra werden die Kontextuelle Malerei bei der Parallel 2021 herausragend vertreten.

Mittwoch bis Freitag 08.09.2021 – 10.09.2021, 13.00 - 20.00
Samstag, Sonntag 11.09.2021 – 12.09.2021, 12.00 - 19.00

 

Rini Swarnaly Mitra, Teeth 2, 2020-2021

 

Der Fachbereich Kontextuelle Malerei, unter Leitung von Prof. Ashley Hans Scheirl, steht seit fast zwei Jahrzehnten für zukun#sweisenden Kunstdiskurs im intersek\onalen Feld der Trans- und Queer Gender Studies, sowie an\kolonialer künstlerischer Praxen. Die Studierenden und Absolvent*innen des Fachbereichs prägen in Wien und interna\onal den Diskurs durch ihre bildnerische, performa\ve, mediale und ar\s\c research Arbeit stark mit. Auf der Parallel 2021 freut sich der Fachbereich deshalb die herausragenden Arbeiten von Studierenden zu zeigen die diese Diskursfelder auf verschiedene Weisen besprechen. Darunter befinden sich raumgreifende Arbeiten zu persönlichen Transtheorien die Objekt-Subjekt auf eine Reise der Maskerade begleiten, wie bei Annemarie Arzberger. Diese treffen in der Ausstellung auf die humoresken Portale in Paralleluniversen von Lisa Braid aufeinander. Masken und selbstbes\mmtes Sehen und Wahrnehmen, sowie das Darstellen eines Bewusstseins welches selbstgeschaffen wurde und selbstbes\mmt ist, findet sich auch in den scheinbar magisch-naiven Gemälden von Amanda Jahn wieder. Eine Gemeinsamkeit besteht dabei zu Aklima Iqbals Arbeiten, in welchen die Künstlerin in vermeintlich einfach lesbaren Formensprachen kulturelle Alltagsszenen, grundlegende künstlerische Fragestellungen um Empowerment und Selbstagent*innentum bespricht. Die Themen und Materialien, welche Rini Swarnaly Mitra in ihrer Künstlerischen Arbeit wählt, lassen ihren Blick als Beobachterin sowie sich selbst zur Kunst im Alltag werden. Ihre Einstellung zu Materialität und Subjek\vität beruht dabei stets auf einem gegensei\gen Verständnis. Auch bei Samira Engel sind es umgebaute Prothesen des Alltags, die ihrer Aufgabe des Haltgebens und Tragens enthoben, lieber dysfunk\onal den Weg versperren und provozieren wollen. Die Darstellung von Selbstbes\mmtheit und das Augenzwinkern, die Freude daran sich und die eigene Gemeinscha# selbst gestalten zu können – das findet sich auch in Carli Fridolin Billers Arbeiten wieder. Wir freuen uns auf eine gemeinsame Parallel 2021. 

Grün-Schwarz und teilweise rote tierähnlich Gebilde mit starker Umrißzeichnung Aklima Iqbal, Two Friends (Crocodile series paintings), 2021 

Bild mit einem weiblichen Portrait mit Rüschchenmütze, und 2 Enten, sehr bunt aquarelliert, meinem grünen Schriftzug "Loop". Amanda Jahn, Loon, 2021 

Fotocollage mit dem immer gleichen Mann in Trenchcoat, roten Handschuhen und einer großen Maske (rosa Gesicht) auf dem Kopf Annemarie Arzberger, Das Medium Unikum Ixi hat Visionen, 2021 © Manuel Obrajetan und Annemarie Arzberger 

Gemaltes Bild mit einer nackten Person am Boden hockend, mit langen Ohren. Davor stellte eine reale Person die Situation nach mit schwarzer Kleidung Carli Fridolin Biller, untitled (Heal me), 2021 

Eine Art Wandskulptur, die wie ein Kissen aussieht mit Zwei Katzenmalereien darauf. Lisa Braid, cat caught in the act in view of the secret portal, 2021, from the series Portals

Foto von einem fetischartigen Gefährt mit 2 Rädern, Ledergürteln und Ketten im Eingang eines Aufzugs. Samira Engel, In der U alle gleich, 2021 


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