Akademie der bildenden Künste Wien

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Der Fachbereich Konzeptuelle Kunst (Post-Conceptual Art Practices) entwickelt eine Plattform für Diskussion und Konzeptualisierung zu vielfältigen Themen der Kunst, Kultur und Politik.

Zwei tanzende Schwarze auf einer kleinen Holzbühne, die mit afrikanischen Tüchern geschmückt ist. Sisanmi Eureka Schuller und Freund*innen. Performance, Smashing Thoughts. Rundgang Fachbereich Konzeptuelle Kunst in Zusammenarbeit mit Summercamp Smashing Wor(l)ds, 26 06 2021. © Foto J. Pristovsek 

Unsere Arbeit besteht aus:

  • einer präzisen Analyse der zeitgenössischen Kunst und des globalen Kapitalismus. Es ist eine unserer Aufgaben, zeitgenössische Kunst durch eine ausdrücklich politische Agenda zu kontextualisieren, Demokratie westlicher Prägung und Imperialismus/Kolonialismus zu untersuchen. Daher haben künstlerische Praxen auch eine inhärente Verbindung mit antirassistischer Politik.
  • einer konsequenten Kritik des wachsenden Antisemitismus in europäischen Zusammenhängen und einer Redefinition neuer faschistischer Bewegungen in Europa.
  • der Entwicklung von transfeministischen, transmigrantischen und queeren Positionen.
  • der Entwicklung von Projekten, wie zum Beispiel Forschungsreisen und Plattformen für gemeinschaftsbasierte Arbeiten und Publikationsprojekte.
  • last, but not least der intensiven Arbeit am Studienfortgang und den erfolgreichen Abschlüssen der Studierenden der Klasse, wobei wir auf forschungs- und recherchebasierenden Arbeitsprozessen bestehen.

Studierende sitzen in einem sommerlichen Garten rund um einen Tisch. Studierende des Fachbereichs Konzeptuelle Kunst beim Workshop mit der Silent University Graz. Rundgang Fachbereich Konzeptuelle Kunst in Zusammenarbeit mit Summercamp Smashing Wor(l)ds, 27 06 2021. © Foto J. Pristovsek

Bald nachdem ich im Jahr 2003 die Arbeit aufgenommen hatte, änderte ich die Bezeichnung des Fachbereichs in Post-Conceptual Art Practices, um eine neue Konstellation für die zeitgenössische Kunst, ihre Theorie und ihre sozialen und politischen Interventionen zu schaffen. Ich schlug den Zusatz "postkonzeptuell" vor - der heute absichtlich verwendet wird, um viele der zeitgenössischen konzeptuellen Kunstwerke zu definieren -, weil wir zu sehr an einer kunsthistorischen Bewegung orientiert waren, wenn wir uns mit konzeptueller Kunst befassten. (M. Gržinić)

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