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Der Fachbereich Konzeptuelle Kunst (Post-Conceptual Art Practices) entwickelt eine Plattform für Diskussion und Konzeptualisierung zu vielfältigen Themen der Kunst, Kultur und Politik.

Installation von Asma Aiad beim Rundgang 2020 Asma Aiad, Installation, This is not a headscarf, Rundgang 2020, Foto © eSeL.at 

Unsere Arbeit besteht aus:

  • einer präzisen Analyse der zeitgenössischen Kunst und des globalen Kapitalismus. Es ist eine unserer Aufgaben, zeitgenössische Kunst durch eine ausdrücklich politische Agenda zu kontextualisieren, Demokratie westlicher Prägung und Imperialismus/Kolonialismus zu untersuchen. Daher haben künstlerische Praxen auch eine inhärente Verbindung mit antirassistischer Politik.
  • einer konsequenten Kritik des wachsenden Antisemitismus in europäischen Zusammenhängen und einer Redefinition neuer faschistischer Bewegungen in Europa.
  • der Entwicklung von transfeministischen, transmigrantischen und queeren Positionen.
  • der Entwicklung von Projekten, wie zum Beispiel Forschungsreisen und Plattformen für gemeinschaftsbasierte Arbeiten und Publikationsprojekte.
  • last, but not least der intensiven Arbeit am Studienfortgang und den erfolgreichen Abschlüssen der Studierenden der Klasse, wobei wir auf forschungs- und recherchebasierenden Arbeitsprozessen bestehen.

Performance von Ju Yoo beim Rundgang 2020 Ju Yoo, Performance, Golden hands in a narrow slit,
Rundgang 2020, Foto © margot
 

Bald nachdem ich im Jahr 2003 die Arbeit aufgenommen hatte, änderte ich die Bezeichnung des Fachbereichs in Post-Conceptual Art Practices, um eine neue Konstellation für die zeitgenössische Kunst, ihre Theorie und ihre sozialen und politischen Interventionen zu schaffen. Ich schlug den Zusatz "postkonzeptuell" vor - der heute absichtlich verwendet wird, um viele der zeitgenössischen konzeptuellen Kunstwerke zu definieren -, weil wir zu sehr an einer kunsthistorischen Bewegung orientiert waren, wenn wir uns mit konzeptueller Kunst befassten. (M. Gržinić)

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