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Die Werkstatt für Abform- und Gusstechniken widmet sich einem breiten Spektrum von Vorgehensweisen. Das eine Ende des Bogens liegt bei den klassischen Techniken, die seit Jahrhunderten nahezu unverändert auch heutzutage eine wesentliche Rolle spielen, so z. B. die sogenannte verlorene Form, bei der das (Ton-)Modell als auch die Zwischenstufe, das (Gips-)Negativ im Regelfall zerstört werden, um einen Guss in einem dauerhaften Material (Gips, Beton o. ä.) zu erhalten.

Abguss   Foto © Thomas Kersten  

Häufig vorkommende Aufgaben sind auch z. B. Körperabformungen, bei denen sich zum traditionellen Material Gips in den letzten Jahren sich anderes dazugesellt, etwa Alginate, die bei präzisester Detailzeichnung den Vorteil gummiartiger Elastizität bieten, und so Abformungsvorgänge wesentlich vereinfachen können. Weiters gibt es den Bereich der Abformung, Reproduktion oder Vervielfältigung von Objekten der Alltagsrealität, wie sie mit Hilfe von zerlegbaren Stückformen oder Materialien wie Silikon ermöglicht werden. Zu den bereits erwähnten Materialien für die Reproduktion wie Gips oder Beton kommt natürlich noch die ganze Palette der Kunststoffe hinzu, wie Epoxy-, Polyester- oder Acrylharze, die entweder im Gieß- oder Laminatverfahren eingesetzt werden. Auch Schnellgießharze oder Schäume auf Polyurethanbasis sind da zu erwähnen.

Am anderen Ende des Bogens liegen neuere Produktionsverfahren, wenn z.B. mit Hilfe eines Linienlasers und einer Web-Cam Objekte per Scanvorgang in den Datenraum geholt werden oder der Modelliervorgang direkt im virtuellen Raum eines CAD-Programms stattfindet, und als Ausgabemedium eine Mehrachsfräse oder ein 3-D Drucker angesteuert wird.

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