Skip to content. Skip to navigation.

Bühnengestaltung

<
>
Arbeitssituation Bühnenbildatelier, Atelierhaus, Foto © Lisa Rastl
Arbeitsplätze Bühnenbildatelier, Atelierhaus, Foto © Jasmin Hoffmann
Arbeitssituation Bühnenbildatelier, Atelierhaus, Foto © Lisa Rastl
Semesterarbeit von Kay Sallier, AS FOUND, Foto © Kay Sallier
Bühnenbildatelier, Foto © Anne-Sofie Lugmeier
Bühnenbildatelier, Foto © Kay Sallier
Modell, Projekt AS FOUND, Foto © Kay Sallier
Züricher Oper, Hinterbühne – Begehung, Produktion: SALE, Foto © Kay Sallier
Arbeitssituation Bühnenbildatelier, Atelierhaus, Foto © Lisa Rastl
Arbeitsplätze Bühnenbildatelier, Atelierhaus, Foto © Jasmin Hoffmann
Arbeitssituation Bühnenbildatelier, Atelierhaus, Foto © Lisa Rastl
Semesterarbeit von Kay Sallier, AS FOUND, Foto © Kay Sallier
Bühnenbildatelier, Foto © Anne-Sofie Lugmeier
Bühnenbildatelier, Foto © Kay Sallier
Modell, Projekt AS FOUND, Foto © Kay Sallier
Züricher Oper, Hinterbühne – Begehung, Produktion: SALE, Foto © Kay Sallier

Die Berufsbezeichnung Bühnenbildner_in ist einerseits präzise, andererseits beinhaltet sie nur einen kleinen Ausschnitt der Wahrheit. Denn für das gegenwärtige Theater zu arbeiten bedeutet fast immer, als Mitglied einer Gruppe von Künstler_innen an der Erfindung einer Inszenierung mitzuwirken. In diesem Sinne ist der_die Bühnenbildner_in Teil eines Zusammenhangs, der sich aus verschiedenen Perspektiven auf ein und denselben Bezugspunkt zusammensetzt, in ständiger Überschreitung von scheinbar getrennten Arbeitsbereichen. Zwar trägt der_die Bühnenbildner_in die Verantwortung für den Entwurf und die Ausführung sämtlicher den Raum betreffenden Fragestellungen, ist jedoch gleichzeitig und unabdingbar auch in alle weiteren Erfindungsprozesse einbezogen, die für die Entstehung einer Schauspiel-, Tanz-, Live-Art-, Dokumentartheater-, Opern- oder Musiktheaterinszenierung von Bedeutung sind. Insofern ist das Studium der Bühnengestaltung ein Theaterstudium mit besonderem Schwerpunkt.

Neben zentralen Grundlagentechniken wie Recherche, Zeichnen, Entwurf, Modellbau etc, beinhaltet der Studiengang Einführungen in die Bereiche Lichtdesign/Film/Video sowie eine intensive Auseinandersetzung mit theatertheoretischen, dramaturgischen und regierelevanten Thematiken. Wesentliches Anliegen des Fachbereichs Bühnengestaltung ist es, die Studierenden auf die Vielfältigkeit gegenwärtiger Inszenierungsformen vorzubereiten: auf Produktionsweisen und Infrastrukturen des Stadt- und Staatstheaters sowie Realisierungsprozesse innerhalb der freien Szene und spartenübergreifende Erfindungen im Grenzbereich von Bildender Kunst, Architektur und Performance.

Mit Oktober 2013 hat die Zusammenarbeit zwischen den Studierenden der Studienrichtung Bühnengestaltung an der Akademie der bildenden Künste und Anna Viebrock begonnen.

Eine fünfjährige Expedition wurde gestartet, die seitdem Wege und Umwege sucht, beschreitet und erforscht.

Im Wintersemester 2013 wurde die künstlerische Methode As Found angewandt und untersucht.

Im Sommersemester 2014 werden aus drei ausgewählten Theaterstücken unterschiedlicher Epochen, je zwei zu einem neuen Werk im Sinne der alchemistischen Schlüsselformel Solve e Coagula zusammengefügt.

Bei den Stücken handelt es sich um:

Der Eindringling
/ Maurice Maeterlinck / 1891
Theater in der Vorstadt / Karl Valentin / 1933
Vorher / Nachher / Roland Schimmelpfennig / 2001

Es entstehen eigenständige Inszenierungen, die in einem räumlichen Entwurf ihre visuelle Gestalt / Formel erhalten.