Akademie der bildenden Künste Wien
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IKW
Eröffnung | 25.10.2017, 17.00 h
Ausstellungsdauer | 26.10.2017 - 11.11.2017
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Augasse 2–6, 1090 Wien, 4.OG

Ausstellung und Projektpräsentationen des Master in Critical Studies.

Onur Akyol, Rahel S.M. Albrich, Mirela Baciak, Charlotte Bohn, Mirkan Deniz, June Drevet, Helena Eckert, Christina Egger, Eszter Katalin, Patricia Gerger, Miguel Gonzalez, Ipek Hamzaoglu, Barbara Juch, Franziska Kabisch, Mathias Kropfitsch, Soliman Lawrence, Emilia Lichtenwagner, Janine Muckermann, Laura Nitsch, Tobias Pilz, Rebecca Rossmann, Moritz Simons, Marwa Abou Hatab

Das Projekt im Master in Critical Studies hat sich im SoSe 2017 mit der documenta in Athen und Kassel, sowie deren Vorgeschichten und Rahmenbedingungen beschäftigt. Das Projekt ist eine inter- und transdisziplinäre Lehrveranstaltung, die stets gemeinsam von künstlerischen und wissenschaftlichen Lehrenden abgehalten wird. Zu den Auseinandersetzungen mit der aktuellen documenta gehörte auch die Rolle die Öffentlichkeits- und Massenmedien für die documenta spielen. Fernsehen war schon auf früheren documentas sowohl als ein Medium der Vermittlung, aber auch als eines der Erweiterung künstlerischer Rahmenbedingungen verstanden worden, es sollte für die Ausstellung werben, aber auch ein Teil sein. Seit diesem Jahrtausend (documenta 11, 2002) gibt es bei jeder documenta ehrgeizige und weitreichende Printprojekte – eigene unabhängige Textsammlungen, Zeitschriftenprojekte etc. – und bei der aktuellen documenta wurden vier Nummern der Zeitschrift „South As A State of Mind“ exklusiv für die documenta hergestellt. Außerdem wurde für die diesjährige documenta ein Radioprogramm entwickelt, auch das hatte es schon, wenn auch seltener, bei früheren Versionen der Ausstellung gegeben – in einer ähnlichen Doppelrolle zwischen medial-technischer Erweiterung künstlerischer Sprachen und deren Vermittlung. Dessen ungeachtet sind diese drei Medien – TV, Print, Radio – heute aber auch mehr oder weniger obsolet geworden, gelten als alte Medien und geraten so auf eine noch andere Weise in einen widersprüchlichen Raum zwischen Vermittlung und künstlerischer (Wieder-)Aneignung.

Drei Gruppen von Studierenden haben jeweils auf die Medien- und Vermittlungspolitik der documenta mit diesen drei Medien reagiert und je nachdem geantwortet, weiterentwickelt, kommentiert, kritisiert und infrage gestellt. Die Ergebnisse gibt es ab dem 25.10. im IKW, Augasse 2-6, 4.Stock zu sehen.

Im Rahmen des Projektes „documenta“ mit Diedrich Diederichsen und Moira Hille.


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