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IKW
Datum | 07.12.2018, 18.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Atelierhaus, Lehargasse 8, 1060 Wien, Prospekthof, Tor 2

Eine Performance mit Sound von Masha Dabelka, Nicola Hein, Sophie Reyer und Elisabeth von Samsonow.

 

© Elisabeth von Samsonow

 

Masha Dabelka
Die sibirische Musikerin Masha Dabelka (Mariya Aleynikova, geboren am 10. April 1984 in Nowosibirsk, Russland) begann mit musikalischer Früherziehung im Alter von vier Jahren an der Musikschule in Nowosibirsk. Nach zahlreichen kulturellen Aktivitäten in Russland setzt sie 2008 ihren beruflichen sowie studentischen Weg in Wien, Österreich fort. Dort produziert sie elektronische Musik von Ambient bis Techno, Experimental und Drone, - für Filmmusik, Sound - Installationen und andere Kunstprojekte. Als Live-Performerin, Sound-Künstlerin und DJ tritt sie bei verschiedenen internationalen Festivals auf: Electric Spring 2016, Elevate Festival 2013, Wiener Festwochen 2009, Moving Closer – Innovative music and art festival, Warschau 2009, Viennale, 2007, Radius, Salzburg 2006, sowie in verschiedenen Ländern und Städte: Estland, Tschechien, Deutschland, Italien, Belarus, Russland: Moskau, St.Petersburg, Nowosibirsk, Tomsk, Irkutsk and etc.
Momentan schreibt sie ihre Doktorarbeit an der Akademie der bildenden Künste Wien zum Thema:
The Tunes of the end of history: hauntological music of Eastern Europe.
www.dabelka.com
 
Nicola Hein
ist Gitarrist, Komponist, Philosoph und Soundkünstler. Er hat Jazzmusic, Philosophie, Germanistik und Sound Art studiert. Nicola Hein ist derzeit Visiting Scholar an der Columbia University, New York. Als Musiker arbeitet er vor allem in der Improvisation, in der zeittgenössischen Musik und im Jazz. Den Ausgangspunkt seiner Soundsprache bildet die Erweiterung des ,state of the art' von Spieltechniken mit indiosynkratischen Sounds und Techniken. Er arbeitet als Sound Artist und Komponist auf dem Feld von Performance und Installation, mit einem Schwerpunkt auf interdisziplinäre Kooperationen, der Produktion von (performativ nutzbaren) Soundskulpturen und der ästhetischen Reflexion und Weiterentwicklung verschiedener philosophischer Theorien. Theoretisch arbeitet er zur Musikphilosophie und zur Ästhetik. Konzerttouren führten ihn nach Frankreich, in die Schweiz, nach Schweden, Dänemark, in das UK, in die USA, nach Hong Kong, Singapur, Tansania, Ungarn, Österreich, Spanien. Portugal und in viele andere Länder. Er perfromte mit Evan Parker, George Lewis, Phil Minton, John Russell, Paul Lytton, Rudi Mahall, Tobias Delius, Christian Lillinger, Burkhard Beins, John Butcher, Axel Dörner, Mazen Kerbaj, Thomas Lehn, Wilbert de Joode, Nate Wooley, Miya Masaoka, Ute Wassermann, Tristan Honsinger, Fred Lonberg-Holm, Michael Thieke, Sofia Jernberg, Audrey Chen, Peter Jacquemyn, Alfred Zimmerlin etc.

Sophie Reyer
geboren 1984 in Wien; 2013, käfersucht bei S. Fischer; 2013 Preis Nah dran! für das Kindertheaterstück Anna und der Wulian; 2014 Uraufführung Anna und der Wulian an der badischen Landesbühne. Seit 2016 Doktorin der Philosophie (Universität für Angewandte Kunst Wien.)

Elisabeth von Samsonowist Künstlerin und Philosophin, Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre Performances integrieren Sound, Philosophie, Bewegung, Psychoanalyse, Skulpturtheorie- und fiction. Sie hat u.a. mit Tamara Stajner, Ida-Marie Corell, Helmut Neundlinger; Zoe DeWitt, Bertl Mütter und Natascha Nikeprelevic performt bzw. mit diesen die Soundtracks für ihre Filme produziert.
Ihre Performances und Filme wurden u.a. gezeigt in Digital Arts Festival Athens, auf dem Jerusalem Festival 1.0, am ZKM Karlsruhe, auf dem Viennale Filmfestival, im MAK Wien, im Museum für zeitgenössische Kunst Bonn, im MIET Thessaloniki, im Museumquartier Wien, in der Maximilianspassage München, auf der Vienna Contemporary.


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