Akademie der bildenden Künste Wien
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IKW
Datum | 07.10.2019, 18.00 h
Ort | NHM, Naturhistorisches Museum, Maria Theresienplatz, 1010 Wien

Einführung: Elisabeth von Samsonow
Kurzvortrag: Walpurga Antl-Weiser, Naturhistorisches Museum
Moderation: Arantzazu Saratxaga Arregi, Akademie der bildenden Künste Wien

Die Lectures finden im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojektes The Dissident Goddesses‘ Network/Contemporary Prehistories statt.

 

Berlin Collage 2018 © Ida-Marie Corell 

 

Unter dem Vorzeichen des Klimawandels interessieren wir uns für die Klimabedingungen des Paläolithikums und der Klimaabhängigkeit von Formen des Lebens, der Wirtschaft und der Kultur. Welche Hinweise, welche Spuren gibt es, die für Archäolog*innen von ebenso großem Interesse sind wie für Geolog*innen?

Dr. Walpurga Antl-Weiser ist seit 2001 Leiterin der Prähistorischen Abteilung des Naturhistorischen Museums mit einem besonderen Bezug zum Sammlungsbereich Paläolithikum und Neolithikum. Im Zuge ihrer zahlreichen Forschungsprojekte zur Kunst und Schmuck des Jungpaläolithikums hat sie sich der Venus-Forschung gewidmet. Hervorzuheben unter den zahlreichen Publikationen ist die Studie, Die Frau von W.: Die Venus von Willendorf, ihre Zeit und die Geschichte(n) um ihre Auffindung (Naturhistorisches Museum Wien, 2008).

Prof. Dr. Elisabeth von Samsonow ist Künstlerin, Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien, Gastprofessorin an der Bauhaus-Universität Weimar (2012) und Mitglied der GEDOK München. Internationale Ausstellungen und kuratorische Arbeit, Lehre und Forschung konzentrieren sich auf Philosophie und Geschichte in Bezug auf eine Theorie des kollektiven Gedächtnisses, auf das Verhältnis von Kunst, Psychologie und Politik in der gesamten Geschichte bis heute, auf die Theorie und Geschichte des Frauenbildes oder der weiblichen Identifikation (Mädchenstudien), die heilige Androgie und die moderne „Auflösung des Selbst“.

Dr. Arantzazu Saratxaga Arregi, Philosophin und Autorin des Buches Matrixiale Philosophie (Transcript 2019), ist gegenwärtig Forscherin im Projekt The Dissident Goddesses' Network an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihr philosophisches Projekt besteht in der Entwicklung einer matrixialen Philosophie. Sie forscht über Entwicklungs- und Ausbildungsprozesse von geschlossenen Milieus und umweltbezogenen Bindungsrelationen.

The Dissident Goddesses’ Network Lectures gehen in Form von Vorträgen, Performances und Experimenten von Wissenschaftler*innen und Künstler*innen der Substanz der Göttin auf den Grund. Die Lectures finden im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojektes The Dissident Goddesses‘ Network/Contemporary Prehistories statt, das an der Akademie der bildenden Künste Wien angesiedelt ist.

Mehr Informationen zur Veranstaltung unter: www.tdgn.at

Wir danken dem Naturhistorischen Museum Wien für die Kooperation.


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