Akademie der bildenden Künste Wien

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Datum | 14.11.2007, 18.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Institutsgebäude, Karl-Schweighofergasse 3, 1070 Wien, Hörsaal 3. Stock

Vortrag von Barbara Wurm, Slavistin und Filmwissenschaftlerin (Wien/Berlin), im Rahmen der Vorlesung "Das Erziehungsbild", organisiert von Tom Holert und Marion von Osten.

"Lernen, Lernen, Lernen!"... auf der ... "Neuen Tafel des Jahrhunderts". Der sowjetische Nicht-Spielfilm der 1920er Jahre zwischen Zeigmaschine und Sehschule

1922 nannte Ippolit Sokolov - Avantgarde-Theoretiker,
expressionistischer Poet sowie Leiter zahlreicher Labore für
tayloristische Arbeitsgymnastik - das Kino "die neue Wissenschaft" und  die Leinwand die "neue Tafel des Jahrhunderts". Der Vortrag will einerseits einen Überblick geben über Formen, Funktionen und Einsatzorte der Kinematographie als Visualisierungstechnik in (Arbeits-)Wissenschaften und Psychotechnik, andererseits die damals hochaktuellen Entgrenzungen des Kinos als Sehschule beleuchten, als es  hieß: "Kino - in den Arbeiterklub, aufs Land und in die Schulen!"


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