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Vortrag | 25.01.2008, 15.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Institutsgebäude, Karl-Schweighofergasse 3, 1070 Wien, 3. Stock | Gr. Hörsaal

Sonderveranstaltung zum Rundgang| 08 | Filmscreening
Harun Farocki | Filmemacher, Produzent und Autor (Berlin/Wien), im Rahmen der Vorlesung "Das Erziehungsbild", organisiert von Tom Holert und Marion von Osten.

Brecht prägte diesen Begriff, er schloss an die Arbeiterbewegung an. Es ist ein seltenes Beispiel, wie die Arbeiterschaft ein eigenes Erziehungswesen organisierte, um Menschen zu werden, um sich zu befreien, auch um anerkannt zu werden als Bürger. 1968 griffen viele die Arbeiterbewegung und Brecht auf. Auch ich wollte filmische Lehrstücke machen, mit Bitomsky und anderen sollte das "Kapital" von Marx verfilmt werden. In den 1980er Jahren kam ein neues Lernen auf. Zunächst filmte ich Manager in Fortbildungs-seminaren, dann Rollenspiele, in denen das Leben gelernt werden sollte. Mitmachten eigentlich alle Gesellschaftsschichten, auch die Dauerarbeitslosen. So wie die Arbeit heute überall ist, ist es auch die Schule. Dazu werde ich Ausschnitte zeigen aus "Die Schulung", "Leben- BRD", "Die Bewerbung".