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Vortrag | 15.01.2008, 18.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Institutsgebäude, Karl-Schweighofergasse 3, 1070 Wien, 3. Stock | Gr. Hörsaal

María do Mar Castro Varela | Pädagogin und Politologin (Berlin)
Vortragsreihe: Kollektives widerstandslernen organisieren!
Konzipiert von Petja Dimitrova, Eva Egermann und Nora Sternfeld (als
Kooperation des Instituts für das Künstlerische Lehramt und der Klasse für Postkonzeptuelle Kunstpraktiken (PCAP) an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Innerhalb postkolonialer Theorie kommt der Frage nach epistemischer Gewalt - das was Gayatri Spivak einmal provokativ als mind-fucking charakterisiert hat - eine herausragende politische Rolle zu. Weswegen nicht zufällig die Bedeutung von Bildung für Demokratisierungs- und Dekolonisierungsprozesse immer wieder herausgestellt und zugleich als eine risikoreiche Praxis beschrieben wird. Es stellt sich die Frage, inwieweit antihegemoniale Wissensproduktion möglich ist, wie sie ermöglicht werden kann und wo sie bereits stattfindet. Der Vortrag soll insbesondere Spivaks Ideen zu post-kolonialer Bildung zur Diskussion stellen.