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Datum | 16.01.2008, 20.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Institutsgebäude, Karl-Schweighofergasse 3, 1070 Wien, 3. Stock

Gastvortrag von Barbara Orland (Wien, Zürich)
Veranstalter | Institut für das künstlerische Lehramt

Noch um 1800 glichen die meisten Begräbnisplätze “wüsten Äckern” und die Toten wurden vielerorts ohne Sarg einfach vergraben. Heute wird nicht mehr nur gestorben, das Lebensende muss selbstbestimmt verwaltet und kunstvoll gestaltet werden. Tötung auf Verlangen, Kryokonservierung, Weltraumbestattungen, Leichenplastination, virtuelle Friedhöfe und posthumane Body-Scans zeugen von einer beispiellosen Kultivierung des Lebensendes und von der Ratlosigkeit im Umgang mit der eigenen Vergänglichkeit im Zeitalter des perfektionierten Menschen.