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Datum | 13.05.2008, 19.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Atelierhaus, Lehargasse 6-8, 1060 Wien, 1 Stk. Raum M1

Marty Huber | Dramaturgin, Performancetheoretikerin und queere Aktivistin, Sprecherin der IG Kultur Österreich, Schwerpunkte: Performance und Politik Gender und Queer Theorie.
Im Rahmen der Vortragsreihe Kollektives Widerstandslernen organisieren! Konzipiert von Petja Dimitrova, Eva Egermann und Nora Sternfeld (als Kooperation des Instituts für das Künstlerische Lehramt und dem Ordinariat für Konzeptuelle Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien)

Kollektives lernen kann auch heißen sich in elliptischen Kreisen
fortzubewegen. Anhand von biografischem Unterrichtsmaterial zwischen lesbischwulenantirassistischenfeministischen Aktivismen, widme ich mich der Frage nach undogmatischen, aber von notwendigen Massnahmen durchdrungene kollektiven und zeitlich fortlaufenden bzw. begrenzten Allianzen.

Die Veranstaltungsreihe Kollektives Widerstandslernen  beschäftigt sich mit dem Themenkomplex der »education« als verändernde Praxis. Die Diskussionen reichen von alternativer Wissensproduktion und politischer Selbstermächtigung über die Auseinandersetzung mit universitären Strukturen bis zu radikaldemokratischen Ansätzen für die Schule. Was können künstlerische Praktiken leisten, die sich in diesem Spannungsfeld bewegen? Eine Analyse von pädagogischen und reformistischen Diskursen als Herrschaftstechnik bildet dabei die Voraussetzung. Aber nicht als Selbstzweck: Die Vorträge fokussieren die Entwicklung von Strategien des Verlernens, der Kritik, der Gegenmodelle oder der Subversion vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Realitäten und im Hinblick auf eine Veränderung der Definitionsmachtverhältnisse.