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Datum | 05.05.2011, 19.00 h
Ort | Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien

Gastvortrag | Melanie Plößer | Prof.in für Theorie und Konzepte sozialer Arbeit, Kiel
Respondenz | Julia Seyss-Inquart | Bildungswissenschaftler_in und Lektor_in, Wien
Veranstaltung im Rahmen des Jour-fixe Bildungstheorie SoSe 2011 organisiert vom Institut für das künstlerische Lehramt, Fachbereich Kunst- und Kulturpädagogik. Eine Kooperation mit dem Ring Österreichischer Bildungswerke und dem Verband Österreichischer Volkshochschulen
Konzept und Organisation: Agnieszka Czejkowska, Wolfgang Kellner, Stefan Vater

Dekonstruktiv orientierte Differenztheorien eröffnen neue reflexive Perspektiven für die Analyse wie auch für die konzeptionelle Gestaltung von Lehr- und Lernsituationen. Im Rahmen des Vortrags sollen die Besonderheiten dekonstruktiver Perspektiven auf Differenzverhältnisse beleuchtet sowie Ansatzpunkte einer dekonstruktiven Didaktik vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden.

Lernen: Konzepte, Kontroversen, Kontexte

Der Jour-fixe Bildungstheorie befasst sich im Sommersemester 2011 mit gleichermaßen neuartigen wie umstrittenen Thematisierungen von Lernen. Befragt werden das Lernverständnis der Neurowissenschaften, das Leitbild eines selbstorganisierten Lernunternehmertums in der Berufs- und Arbeitswelt und didaktische Modelle, die sich auf Konzepte der Dekonstruktion und Differenz beziehen.
Do, 5. Mai 2011 | 19.00 Uhr | Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien

Weitere Veranstaltungen:

Erwerbstätigkeit lernen: Zum Wandel von Arbeit, Beruf und Bildung

Gastvortrag | Philipp Gonon | Prof. für Berufsbildung, Uni Zürich
Respondenz | Peter Schlögl | Leiter des österr. Institut für Berufsbildungsforschung, Wien

Im 20. Jahrhundert werden auch Arbeit und Beruf als Bildungsdomäne wieder "entdeckt". Neukantianismus, Lebensphilosophie und Pragmatismus greifen eine bereits seit längerem virulente Schul- und Sozialkritik gegenüber klassischen und bildungsbürgerlichen Zuschneidungen von Erziehung und Unterricht auf und erweitern einen Lernbegriff, der eine auf enge Fachlichkeit und Zweckorientierung gerichtete Integration in den Arbeitsprozess vorsieht. Diese auch am Erwerb orientierte Perspektive hat allerdings bereits ihre Vorläufer in der "Industrie" und "Gewerbsamkeit". Im Leitbild des auf Beschäftigung und Kompetenz ausgerichteten selbstorganisierten ,Lernunternehmertums konvergieren sinnbezogene Bildungsansprüche und zweckorientiertes Selbstmanagement.

Do, 9. Juni 2011 | 19.00 Uhr | Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien

ExpertInnengespräch mit dem Referenten
Freitag, 10. Juni, 9.00-12.00 Uhr
IWK, Berggasse 17, 1090 Wien
Anmeldung: wolfgang.kellner@ring.bildungswerke.at

Lernen als Erfahrung? Neurowissenschaftliche und pädagogische Antworten

Gastvortrag | Käte Meyer-Drawe | Prof.in für Allgemeine Pädagogik, Uni Bochum
Respondenz | Gudrun Kern | Erziehungswissenschafter_in, Uni Wien

Neurowissenschaftler arbeiten oft mit einem Alltagsverständnis von Lernen und ignorieren pädagogisches Expertenwissen. Umgekehrt überlassen Pädagogen ihnen die gesamte Fachkompetenz, ohne dabei die Aussagen der Hirnforschung im Hinblick auf ihre Reichweite zu prüfen. Daraus resultieren Trivialisierungen auf beiden Seiten, die dem PhŠnomen des Lernens nicht gerecht werden können. Der Vortrag wird sich dieser problematischen Lage widmen und Auswege diskutieren.

Do, 30. Juni 2011 | 19.00 Uhr | Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien

ExpertInnengespräch mit dem Referentin
Freitag, 1. Juli, 9.00-12.00 Uhr
IWK, Berggasse 17, 1090 Wien
Anmeldung: wolfgang.kellner@ring.bildungswerke.at