Akademie der bildenden Künste Wien
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Symposium | 05.03.2021 - 06.03.2021
Ort | Universität für angewandte Kunst Wien | online via Zoom

Eine Kooperation der künstlerischen Lehramtsstudien an der Universität für angewandte Kunst und der Akademie der bildenden Künste Wien. Im Rahmen von Gegen die autoritäre Wende. Antifaschismus und Antirassismus in der Vermittlungs- und Bildungsarbeit in Kunst und Design, vorbereitet von: Carla Bobadilla, Sara Contado, Nargol Gharahshir, Andrea Hubin, Nora Landkammer, Barbara Putz-Plecko, Hansel Sato.

 

Vorträge, Workshops und Vernetzung zu rassismus- und diskriminierungskritischen Perspektiven für Lehrende in Schule und Hochschule und Vermittler*innen im Kulturbereich. Die Vorträge werden vom realen in den virtuellen Raum übertragen oder vice versa - eine Teilnahme ist sowohl online über zoom als auch vor Ort möglich. Bei den Workshops/dem Parcours ist jeweils angegeben, ob es sich um ein Präsenz- oder ein Onlineangebot handelt.

Anmeldung und nähere Informationen über Bookwhen.

Anmeldelink: https://bookwhen.com/allianzkunstundbildung#focus=ev-sek8-20210305130000

Programm:

Freitag 5.3., 13.00-21.00 h

13.00-13.30 h Intro

13.30-14.30 h
Ayşe Güleç:
Lernen und Verlernen in antirassistischer Bildungsarbeit

14.45-15.45 h
Sandrine Micossé-Aikins und Eylem Sengezer:
'Wir hatten da ein Projekt' - Diversität Strukturell denken

16.00-18.30 h Übungsparcours und Vernetzung

18.30-19.30 h
Danja Erni und Camilla Goecke: Raum schaffen! Für Diskriminierungskritik in der künstlerisch-edukativen Praxis

19.30-21.00 h Essen und get together

Samstag 6.3., 9.00-14.30 h

9.00-11.00 h
Workshop mit Ayşe Güleç: Spuren von Diskriminierung, Othering und Rassismus: gemeinsame, kritische Untersuchung von Lehrmaterialien

9.00-13.00 h
Workshop mit Danja Erni und Camilla Goecke: Raum schaffen! Wie meine künstlerisch-edukative Praxis diskriminierungskritisch gestalten?

11.30-13.00 h
Workshop mit Sandrine Micossé-Aikins und Eylem Sengezer: 'Wir hatten da ein Projekt' - Diversität Strukturell denken

Referent*innen:

Ayşe Güleç ist Pädagogin, Kuratorin, Kunstvermittlerin und forschende Aktivistin an den Schnittstellen von Anti-Rassismus, Kunst, Kunstvermittlung und Migration. Sie ist im artistic team der documenta fifteen. 2016 bis 2017 hat sie als Head of Community Liaison der documenta 14 Verbindungen zwischen Künstler*innen, Kunstwerken und soziopolitischen Kontexten hergestellt. 1998 bis 2016 war sie im soziokulturellen Zentrum Schlachthof in Kassel im Bereich Migration sowie für lokale, regionale und europäische Vernetzungsarbeit tätig. Für die documenta 12 (2007) entwickelte sie den documenta 12-Beirat. 2012 bildete sie als Mitglied der „Maybe Education“ der dOCUMENTA (13) Kunstvermittler*innen aus.

Sandrine Micossé-Aikins leitet Diversity Arts Culture und verantwortet die Begleitung der Berliner Kulturverwaltung. Sie ist Kunstwissenschaftlerin, Kuratorin und Equitymanagerin und arbeitet schwerpunktmäßig zu Rassismus und Empowerment in der Kunst, der Wirkmacht kolonialer Bilder, Körperpolitik sowie Repräsentation und Gleichstellung im deutschsprachigen Kunst- und Kulturbetrieb.

Eylem Sengezer hat Neuere deutsche Literatur, Kunstgeschichte und Filmwissenschaften studiert. Am Haus der Kulturen der Welt hat sie zahlreiche Projekte koordiniert und war darüber hinaus als freie Kulturschaffende und Kuratorin für das DHM, die nGbK, das Schwule Museum und das Centro de la Imagen (Mexiko) tätig. Sie war Jurymitglied des Bezirkskulturfonds Friedrichshain-Kreuzberg. Als Referentin bei Diversity Arts Culture berät Sie Kultureinrichtungen und koordiniert zusammen mit Toan Nguyen die Öffnungsprozesse im Stadtmuseum Berlin und dem Theater an der Parkaue.

Camilla Goecke hat einen Bachelor in Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin absolviert und studiert derzeit im M.Ed. Lehramt Kunst und Geschichte an der UdK Berlin und an der Humboldt Universität. Mit dem Ziel Theorie und Vermittlungspraxis stärker miteinander zu verbinden, arbeitet sie in ihrer Masterarbeit an einer postkolonialen Führung für Berliner Museen. Freiberuflich leitet und assistiert sie bei kunstpädagogischen Workshops und Projekten insbesondere für Grundschüler*innen an außerschulischen Lernorten.

Danja Erni verantwortet seit 2014 als Co-Projektleitung die KontextSchule und arbeitet als freiberufliche Künstlerin und Kunstvermittlerin. In ihrer Vermittlungs- und Kunstpraxis beschäftigt sie sich (oft gemeinsam mit anderen Akteur*innen) mit Fragen des Einübens und Verlernens normativer Sichtweisen und Darstellungskonventionen. Bis zu ihrem Umzug nach Berlin lehrte und forschte sie im Bereich Art Education an der Zürcher Hochschule der Künste und unterrichtete Kunst an Schulen der Sekundarstufen I und II. www.danjaerni.com www.kontextschule.org

Programm auf Facebook:  https://www.facebook.com/events/438826007099755

Kontakt: symposium.diskriminierungskritik@student.uni-ak.ac.at

Änderungen vorbehalten (nach Maßgabe der geltenden Covid-Sicherheitsregelungen)


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