Skip to content. Skip to navigation.
IKL
Symposium | 12.10.2018 - 13.10.2018
Ort | Schwules Museum Berlin, Lützowstraße 73, D-10785 Berlin

Eine Zusammenarbeit der Dissertierendengruppe Kunst und Bildung der Akademie der bildenden Künste Wien und den Jahr der Frau_en-Kurator_innen des Schwulen Museums Berlin.
Vorbereitet von Birgit Bosold, Lena Fritsch, Vera Hofmann, Elke Krasny.

 

Jessica Mester für Schwules Museum Berlin, 2018

 

Lässt sich Widerstand sammeln? Kann eine_r Sorge(n) zeigen? Darf Aktivismus kuratiert werden? Welche Allianzen sind vertretbar? Wie für re_produktive Arbeit Sorge tragen? Wie der Erschöpfung und der Instrumentalisierung entgehen? Welche unwahrscheinlichen Begegnungen und erfreulich überraschenden Konstellationen sind möglich? Das Symposium setzt sich mit transformativen Potentialen von feministischen, queeren, kollektiven Praxen des Kuratierens auseinander. Thematisiert werden unter anderem das Jahr der Frau_en am Schwulen Museum Berlin, Sexual Activism in der Clubszene, digitale Feminismen, radikale Salons, Frauensfriedensaktivismus oder feministische Gesundheitsbewegungen.

PROGRAMM

Freitag, 12. Oktober 2018

12.30 – 14.00 h
Willkommens-Brunch

14.00 – 16.00 h
Konzertierte Aktionen? 

Birgit Bosold und Vera Hofmann, Vortrag
Jahr der Frau_en im Schwulen Museum Berlin – eine queer-feministische Langzeit - Intervention

Birgit Bosold und Vera Hofmann sind die “Jahr der Frau_en”-Kurator_innen des Schwulen Museums Berlin

16.00-16.30 h
Pause

16.30-17.30 h
Aktivismus: Vermitteln? Sammeln?

Sophie Lingg, Vortrag
Feministisches Arbeiten am k(l)einen Ort. Vermittlung in Peripherie, analog bis digital. Frauenmuseum Hittisau, Vorarlberg, Österreich

Sophie Lingg ist Künstlerin, Kuratorin und Kulturvermittlerin in Wien. Sie schreibt ihre Dissertation zu FEM_WEAVE. Feministische und aktivistische Kunstvermittlung zwischen analog und digital.

Iver Ohm, Vortrag
Ziviler Ungehorsam und Widerstand in Ausstellungen – Über (Re-)Präsentation und (Re-)Produktion von Aktivismus in der Kunst(vermittlung).

Iver Ohm ist Kunst- und Kulturwissenschaftler in Berlin. Seine Dissertation untersucht künstlerische und aktivistische Praktiken der Aneignung von städtischen Räumen und widmet sich der Frage, welche Auswirkungen der Neoliberalismus auf diese Praxen und ihre Repräsentation hat.

17.30 – 18.30 h
Kuratieren im Salon: Intime Öffentlichkeiten

Elke Krasny, Vortrag
Freund_innenschaft, Kompliz_innenschaft: Von intimen Öffentlichkeiten im Salon

Elke Krasny ist Kulturtheoretikerin und Kuratorin. Als Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien leitet sie das Dissertationsseminar Kunst und Bildung.

18.30– 19.00 h
Pause

19.00 – 20.00 h
Internationale Friedensarbeit von Frauen: Transhistorische Konstellationen  

Blood, Sweat, and Tears: Friedensaktivismus
Mathilde ter Heijne und Lena Fritsch, Vortrag und Gespräch 

Mathilde ter Heijne ist Künstlerin mit Fokus auf Identität und Geschlechterrollen. Sie ist Professorin für Bildende Kunst, Performance & Medien an der Universität der Künste Berlin.

Lena Fritsch ist Künstlerin, Kuratorin und Lehrerin. In ihrer Dissertation forscht sie ausgehend von Mathilde ter Heijnes Ausstellung Blood, Sweat and Tears-Assembling Past and Future zu politischen Handlungsräumen innerhalb des Ausstellungskontextes.

20.00 h
Gemeinsames Essen

Samstag, 13. Oktober 2018

11.00 – 13.00 h
Mit Archiven arbeiten

Maren Blume, Andrea Haas und Chantal Küng, Lecture Performance
Echos aus dem Archiv. Feministische Kreise und kollektive Räume der 70er/80er. Verbindungslinien zwischen den Archiven von Intakt in Wien, Doris Stauffer in Bern, Le Archinaute in Genua und dem Schwulen Museum in Berlin

Andrea Haas ist Künstlerin, Lehrende an der Akademie der bildenden Künste Wien und Lehrerin in Wien. Ihr Dissertationsprojekt hat den Titel Related Sites ­– Queer-Feminist Spatial Practices.

Chantal Küng ist Künstlerin und Lehrbeauftragte an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. In ihrem Dissertationsvorhaben befasst sie sich mit der feministischen Pädagogik der Schweizer Künstlerin Doris Stauffer.

Maren Blume ist Künstlerin. Ihr Interesse gilt dem Körper als Archiv.

13.00 – 14.00 h
Mittagessen

14.00 – 16.00 h
Curating Care

Wer pflegt die Pflegerinnen?
Queer/feministisches Kuratieren als "collective care"

Roundtable mit
Lorena Juan Gutiérrez, Coven Berlin
Beatrix Klein, Frauenmuseum Wiesbaden
Birga Meyer, Kuratorin von  Proudly Perverted (angefragt)
Sandrine Micossé-Aikins, Künstlerin und Kuratorin, Berlin (angefragt)
Rosario Talevi, Architektin und Kuratorin, Berlin
Inga Zimprich, Feministische Gesundheitsrecherchegruppe, Berlin
Vera Hofmann, Schwules Museum Berlin

Moderiert von Elke Krasny & Birgit Bosold

16.00 – 16.30 h
Pause

16.30 – 17.30 h
Performative Szenen

Fabio Otti, Vortrag
Sex im Club

Fabio Otti ist Künstler und Lehrer in Wien. Sein Dissertationsvorhaben ist mit Sexual Activism und performativen kuratorischen Formaten befasst.

Claudia Lomoschitz
Performative Historiografie als kuratorische Erinnerungspraxis: mündlich überliefert, digital gespeichert.

Claudia Lomoschitz ist Künstlerin, Kulturvermittlerin, Lehrende an der Akademie der bildenden Künste Wien. In ihrer Dissertation befasst sie sich mit dem Verhältnis von Wissensproduktion und Performativität.

18.00 – 21.00 h
Essen, Trinken, Reden


Permalink