Akademie der bildenden Künste Wien

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Zur Bestimmung der materiellen Zusammensetzung eines Kunstwerkes werden in erster Linie sogenannte zerstörungsfreie Methoden eingesetzt, welche eine Materialanalyse ohne Probenahme und Veränderung am Objekt ermöglichen. Die Miniaturisierung in den letzten Jahren im Bereich der Geräte- und Computertechnologie ermöglicht es, auch eine nicht-invasive Materialanalyse, also eine Bestimmung der chemischen Zusammensetzung direkt in Sammlungen oder bei archäologischen Fundstätten, durchzuführen, um Transport oder Klimaveränderungen für die kunst- und kulturgeschichtlichen Werke zu vermeiden. Dafür werden im Institut die Methoden der Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) sowie der UV-Vis-, Infrarot- und Raman-Spektroskopie verwendet.

Montage von zwei Fotos mit den jeweiligen Untersuchunganordnungen RFA an dem gotischen Tafelgemälde Madonna mit Kind und einer Metallfigur der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien, Foto © INTK 

 Das alte Buch mit Röntgenfluoreszenzmaschine RFA einer glagolitischen Handschrift im Katharinenkloster am Sinai/Ägypten, Foto © INTK 

Untersuchungsanordnung während der Analyse UV-Vis-Spektroskopie an Blättern von Franz West, Foto © INTK 

Studentin bei der Arbeit mit dem UV-Untersuchungsgerät und der alten Handschrift Raman-Spektroskopie an einer mittelalterlichen Handschrift in der Slowenischen National- und Universitätsbibliothek in Ljubljana/Slowenien, Foto © INTK 

Für die Identifizierung von organischen Naturstoffen sowie von synthetischen Materialien in der traditionellen als auch modernen und zeitgenössischen Kunst werden ebenfalls die Methoden der Infrarot- (FTIR) und Raman-Spektroskopie sowie der Pyrolyse-Gaschromatographie mit Massenspektrometrie (Py-GC/MS) eingesetzt, wo die Entnahme von originalem Probematerial erforderlich ist.

Winzige Gerätschaft und 1 Cent zum Größenvergleich Winzige Proben werden zwischen zwei Diamanten verpresst und im Transmissionsmodus mittels Infrarotmikroskopie analysiert. Foto © INTK 

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