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Das Zentrum für Bild- und Materialanalyse von Kunst- und Kulturgut (CIMA) ist eine interuniversitäre Forschungseinrichtung, die Anfang 2014 im Rahmen des HRSM-Projekts 2013 (Hochschul-Raum-Struktur-Mittel) des BM:BWF gegründet wurde. Das Zentrum bündelt die Kompetenzen von verschiedenen Disziplinen: Philologie (Universität Wien), Informatik (Technische Universität Wien), Chemie (Akademie der bildenden Künste Wien), und neuerlich auch Mikrobiologie (Universität für Bodenkultur Wien) und Restaurierung (Donau Universität Krems). Das Hauptaugenmerk von CIMA liegt auf der Untersuchung und Bewahrung des schriftlichen Erbes. Die bisher untersuchten Manuskripte stammen hauptsächlich aus dem Mittelalter und sind in verschiedenen Sprachen und Schriften abgefasst. Bisher wurden vor allem slawische, griechische und lateinische Handschriften auf Pergament und Palimpseste aus dem 8. bis 14. Jahrhundert in der Österreichischen Nationalbibliothek sowie in verschiedenen österreichischen Klöstern dokumentiert und analysiert. Zusätzlich konnten im Rahmen von FWF-Forschungsprojekten Handschriften in den Bibliotheken des Katharinenklosters am Sinai/Ägypten und des Klosters Rila/Bulgarien, der Nationalbibliotheken in Sofia und Plowdiw/Bulgarien oder Ljubljana/Slowenien sowie in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek dokumentiert und analysiert werden.

Neben reich verzierten Codizes konzentrieren sich die Expert/inn/en von CIMA vor allem auf schlecht erhaltene Objekte und Manuskripte mit überschriebenem Text (Palimpseste), die besondere Herausforderungen an die philologische Entschlüsselung sowie an die Erhaltung der Objekte stellen.

Montage zweier Untersuchungsanordnungen mit den Codizes Millenarius FTIR- und Raman-Spektroskopie der Codizes Millenarius Major (oben) und Minor (unten) in der Bibliothek des Stifts Kremsmünster, Foto © INTK 

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Dissertation

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