Akademie der bildenden Künste Wien
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Präsentation | 20.01.2022, 16.00 h
Datum | 20.01.2022 - 28.01.2022
Ort | Exhibit Forum, Akademie der bildenden Künste Wien, Getreidemarkt 12/3, 1010 Wien

Präsentation der Cathrin Pichler Preisträgerin 2021.

 

Franzis Kabisch, Between Images (Still), 2021 © Franzis Kabisch

 

Der mit 2.500 Euro von der Stadt Wien geförderte Cathrin Pichler Preis wird seit 2017 in Erinnerung an die Denkerin, Kuratorin und Autorin Cathrin Pichler von der Akademie der bildenden Künste Wien verliehen. Die Preisträger_innen sind Studierende oder Absolvent_innen der Kunstuniversität, die spezifisch künstlerische Methoden und Praktiken als Beitrag und Intervention zu einem wissenschaftlichen Diskurs denken.

Das künstlerische Forschungs- und Filmprojekt Between Images der Cathrin Pichler Preisträgerin Franzis Kabisch thematisiert die Darstellungen von Abtreibungen in Filmen und Serien. Wie wurden und werden diese gezeigt, repräsentiert oder tabuisiert, sichtbar gemacht oder dem Unsichtbaren zugeordnet? Welche Stereotypen oder Klischees lassen sich ausfindig machen und wie kann es gelingen, zwischen diesen Bildern einen Raum zu generieren, der sich der binären Logik des Zeigens oder Nicht-Zeigens, der vermeintlichen Sicht- oder Unsichtbarkeit entzieht? Wie schon andere Arbeiten von Franzis Kabisch fragt auch dieses experimentelle Filmprojekt nach den Peripherien des Bildes, an denen das Sicht- und Unsichtbare ineinander übergehen können, die Beziehungen zwischen dem Begriff und dem Begreifen von etwas aus dem Lot gebracht und fragwürdig werden, sich öffnen für die Möglichkeit neu erfahrbar zu werden. Dies gilt auch für das filmische Bild selbst, das Kabisch in ihrer Präsentation teils auflaufen und teils in neuen Konstellationen anordnen will.

Mit diesem Forschungsprojekt schreibt Franzis Kabisch, die das Master Critical Studies Programm an der Akademie der bildenden Künste Wien 2019 absolviert hat, die mit Cathrin Pichler verbundene experimentelle Praxis an der Schnittstelle wissenschaftlicher und künstlerischer Methoden genauso fort wie die kritische Auseinandersetzung mit Archiven und die Notwendigkeit diese aus einer queer-feministischen Perspektive in den Blick zu nehmen.

Jury: Andreas Spiegl, Nina Schedlmayer, Sabine Breitwieser, Felicitas Thun-Hohenstein, Dorit Margreiter


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