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]a[ Ausstellungsraum
Eröffnung | 11.03.2021
Ab | 12.03.2021
Ort | Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien, Eschenbachgasse 11, Ecke Getreidemarkt, 1010 Wien

Die Ausstellung, in deren Zentrum die Arbeit von Anna Craycroft steht, fragt, wie Repräsentation im Sinn kulturell geprägter Sehgewohnheiten durch Sprache, aber auch durch neue Technologien geformt wird.

Kuratorin: Bettina Brunner

Künstlerinnen: Anna Craycroft, Ericka Beckman, Sara Enrico, Elisabeth Kihlström, Laure Prouvost, Sofie Thorsen

 

Anna Craycroft, Motion into Being: Animation of Representation, 2018 (Still) © Anna Craycroft

 

Die Gruppenausstellung "Motion into Being” Reframed befasst sich mit Regimen der Repräsentation als Komplex von Konventionen und Regeln, denen die Vorstellung menschlichen Seins als ein sich permanent veränderndes Zusammenspiel von Körpern und Technologien, visuellen Formen und linguistischen Strukturen entgegengestellt wird. Statt von einem Konzept oder einer Theorie geht "Motion into Being” Reframed von einer bestimmten künstlerischen Arbeit aus: Anna Craycrofts Installation Motion into Being (2018), die diese als Artist-in-Residence am New Museum in New York realisierte.

Am Boden liegende Stofffigur mit rotem Ball Sara Enrico, The Jumpsuit Theme, 2019 (Detail), Courtesy the artist and Mart, Foto © Mart, Archivo fotografico e mediateca, Alessandro Nassiri 

Anna Craycrofts Arbeit, in deren Zentrum neun Kurzfilme stehen, verknüpft die Geschichte des Animationsfilms mit Fragen der sich wandelnden Definition dessen, was in der Sprache des Rechts als menschliches Subjekt gilt. Insofern die künstlerischen Praktiken von Ericka Beckman, Sara Enrico, Elisabeth Kihlström, Laure Prouvost und Sofie Thorsen Dimensionen des Spiels sowie die heterogenen Kulturen der Moderne aufgreifen, nimmt die Ausstellung bewusst Abstand von den Besonderheiten der Rechtssprache, die Anna Craycroft mit ihrer Installation in den Blick nimmt, um Motion into Being und die anderen Arbeiten der Schau in einen offenen Dialog treten zu lassen. In der Ausstellung vertretene Künstler_innen verhandeln etwa das Verhältnis zwischen Abstraktion und menschlicher Form (Sara Enrico) oder die Verbindung zwischen narrativen Strukturen des Kinos und der affektiven Kraft der Sprache (Laure Prouvost).


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