Akademie der bildenden Künste Wien

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Performance | 16.06.2021, 17.00 h
Ort | Schwarzenbergplatz, 1010 Vienna

STATION on stage ist die Einladung an junge Performer*innen, die Verkehrsinsel am Schwarzenbergplatz für ihre Auftritte zu nutzen und die Treppenskulptur „Verordnung“ von Bartholomäus Kinner und Samuel Seger vor dem Schwarzenbergdenkmal als Bühne zu verwenden.

Ein Projekt im Rahmen des Schwerpunkts Akademie | Kunst | Öffentlichkeit an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Anmeldung unter: kontakt.station@gmail.com

 

Bartholomäus Kinner / Samuel Seger, Verordnung, 2019, Foto © Rainer Egger / Simone Bader 2020

 

Aufgrund der Corona-Einschränkungen haben wir im September 2020 bei den zuständigen Magistraten um eine Verlängerung für das Projekt „STATION ... sich sehen sehen“ am Schwarzenbergplatz angesucht und konnten die Laufzeit bis Ende Juni 2021 erweitern. Wir möchten diese Chance nutzen und Ende Mai und Anfang Juni 2021 auf der Verkehrsinsel des Schwarzenbergplatzes ein performatives Programm mit Studierenden und jungen Absolvent*innen der Akademie der bildenden Künste Wien ermöglichen. Dabei bieten wir jungen Künstler*innen eine Plattform und möchten nach der langen Coronapause eine künstlerische Auseinandersetzung mit und um die Treppenskulptur „Verordnung“ von
Bartholomäus Kinner und Samuel Seger und dem Schwarzenbergdenkmal anstoßen und die Situation inmitten vorbeifahrender Straßenbahnen und zwischen den zwei Stationen, mit den auf die Straßenbahn Wartenden, proaktiv nützen. (Steffi Alte und Simone Bader)

Mit: Bita Bell, Katarina Csanyiova, Nana Dahlin, Pille-Riin Jaik, …

Performative Interventions at Schwarzenbergplatz

Timetable

Begrenzte Teilnehmer*innen-Zahl - verbindliche Anmeldung unbedingt erforderlich!
Anmeldung bis 18. Mai für 19. Mai, bis 25. Mai für 26. Mai, bis 1. Juni für 2. Juni, bis 15. Juni für 16. Juni unter: kontakt.station@gmail.com

Rosa 21 von Katarina Csanyiova
Mittwoch, 26. Mai, 17.00 Uhr

Lalangue von Nana Dahlin
Mittwoch, 2. Juni, 17.00 Uhr

Another puma has capitalised the darkness von Pille-Riin Jaik
Dienstag, 8. Juni, 17.00 Uhr

Pachira von Bita Bell
Mittwoch, 16. Juni, 17.00 Uhr

1. Mai
Um 9 Uhr früh parkt ein Kleinbus am Schwarzenbergplatz und lädt 2000 Nelken ab. Fünf Personen im Abstand von 2 m zueinander befestigen die Nelken an der Treppenskulptur von Bartholomäus Kinner und Samuel Seger. Auf die ersten Stufen der Treppe wird folgender Schriftzug in SPIEGELSCHRIFT mit Kreide geschrieben (Refrain aus Bertolt Brechts "Mailied für Kinder“).
GRÜN DIE FLUREN
DIE FAHNE IST ROT.
UNSER DIE ARBEIT
UNSER DAS BROT!
Im Laufe des Tages können Passanten und Passantinnen und auf die Straßenbahn Wartenden die 2000 Nelken als Geschenk mitnehmen. Wenn alle Nelken mitgenommen wurden, bleibt der leere Platz zurück.
Diese Aktion von Kommando S.Mirrorova steht auch im Zusammenhang mit der am 26.05. um 17:00h stattfindenden performativen Intervention von Katarina Csanyiova.

Dokumentation von Melanie Hollaus und Christoph Lammerhuber https://vimeo.com/544028022

Treppe mit Schriftzug und Rosen 1. Mai, Foto © Rainer Egger 

Rosa 21 von Katarina Csanyiova
Mittwoch, 26. Mai, 17.00 Uhr

Dokumentation von Melanie Hollaus und Christoph Lammerhuber https://vimeo.com/557203981

Anlässlich ihres 150. Geburtstages kommt Rosa Luxemburg zu Besuch nach Wien. Sie bringt mit: eine Plane, Gewänder, 4 FraktionskollegInnen einen Satz Buchstaben und eine Stunde Zeit. Rosa fühlt sich dort zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt. Katarina Csanyiova geb. 1982 in der Slowakei, lebt und arbeitet in Wien. katarinacs.org

Schematische Zeichnung eines Treppenaufgangs mit zahlreichen Hanschriftlichen Bemerkungen Zeichnung, © Katarina Csanyiova 2021 auf Planzeichnung von Bartholomäus Kinner und Samuel Seger 2019 

Lalangue von Nana Dahlin
Mittwoch, 2. Juni, 17.00 Uhr
30 min Music, text, performance, and installation by Nana Dahlin
Lalangue is a sculptural/scenographic/musical intervention set in a time and place where language is synthetic, glittery, and potentially toxic. There will be different characters and polyphonic voices searching for melody but ending up gossiping instead... "The house is on fire", "You killed the bluebird!", etc.

Nana Dahlin, born 1992 in Denmark, studies at the Academy of Fine Arts Vienna. Works mostly in the fields of sculpture, music/singing, and writing. These fields come together in musical ”happenings”, paying close attention to the architectural and acoustic qualitities of a space and treating the voice as an independent entity, the main component and topic.

Blaue Zeichnung eines Mantels mit einem Ying-Yang- Zeichen auf dem Rücken Zeichnung, © Nana Dahlin 2021 

Another puma has capitalised the darkness von Pille-Riin Jaik
Dienstag, 8. Juni, 17.00 Uhr
25min performance, Pille-Riin Jaik feat. Klaus Rabeder. Supported by Nada Lokal.

The 25 min performance will be a spoken word ballade underlined by musical textures, dystopian dreams, deranged thoughts, misplaced soundscapes, utopian hopes and the heartaches of last year. The piece will include spoken word texts and poems, performative sitting sculptures and also Klaus Rabeder's live synth music.

Pille-Riin Jaik (from Tallinn, Estonia) is a Vienna based interdisciplinary artist working with video/performance as well as with sculpture and installation. She works with text, plants, surplus and waste materials/thoughts and situates them in a feminist and class-aware discourse. Klaus Rabeder is a musician, producer and mixing engineer based in Vienna. His focus lies in everything audio related, ranging from soundtrack works and recording to loop based ambient textures and post punkish explorations.

Schwarz-Weiß Bild mit verzerrten Augen, die dursch einen schlitz schauen, darüber der Schriftzug "Another puma has capitalised the darkness" in grün. Foto, © Pille-Riin Jaik 2021 

Pachira von Bita Bell
Mittwoch, 16. Juni, 17.00 Uhr
Without the right to remain,
I left you in the hands of others
hoping that you continue to
grow
tall and green.
After months
of my name
resisting
being sunk
in the bureaucratic quicksand,
I returned only
to find your body
withered, stripped,
and your skin,
shrivelled.
As I made my home
and kept the windows open
for the fresh summer breeze
to heal the traumatized memories
silenced within these walls,
with every millimeter
of your vein growing,
my resentful heart
bowed
to your resiliency.
Pachira,
your perseverance
taught me
to spread my toes
and pour my weight
on whichever step
my feet land on.
I remain.
__________________
poem and performance by Bita Bell.

Bita Bell is an international multimedia performing artist-activist born in Iran and educated at United World College of Hong Kong, Earlham College, and The Ohio State University where she received a MFA in dance. She is currently pursuing PhD at Akademie der bildenden Künste Wien while freelancing as a choreographer, performer, collaborator, dance teacher,
and writer.

Bleistiftzeichnung mit einer Art Stuhl auf einem Teppich und einer Phlanze über der Stuhllehne  Zeichnung, © Bita Bell 2020 

https://www.instagram.com/station_intervention/


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