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Ausstellungsdauer | 01.12.2011 - 15.01.2012
Ort | Wien Museum, Karlsplatz, 1040 Wien

Ein Projekt vom Institut für das künstlerische Lehramt in Kooperation mit dem Wien Museum.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag & Feiertag, 10 bis 18 Uhr
Samstag, 24. und 31. Dezember: 10 bis 14 Uhr
Geschlossen: 1.1., 1.5. und 25.12.

 

Kritisches Recycling-Objekt der Gruppe Mode-Depot, Historisches Foto: Der Hochstrahlbrunnen mit dem Palais Schwarzenberg im Hintergrund, um 1900, Fotografie aus der Sammlung des Wien Museums. © Wien Museum, Fotomontage Caterina Krüger

 

Die Stadt als Spielmaterial, Lern- und Lehrort zu nutzen: Das war der Ausgangspunkt eines Projekts, um angehende Kunsterzieher_innen der Akademie mit Schüler_innen zu vernetzen. Als Wissensspeicher und Anlaufstelle sollte das Wien Museum fungieren. Im Zuge des thematisch freien Projekts kristallisierten sich drei Schwerpunkte mit jeweiligen Arbeitsgruppen heraus.

Die erste Gruppe beschäftigte sich mit historischen Stadtplänen aus dem Wien Museum und verglich sie mit Google Maps von heute: Welche topografischen Veränderungen gibt es? Was wird überhaupt in historische und heutige Pläne eingetragen? Genau untersucht wurde dabei das Gebiet zwischen Schule und Museum. Geplant ist, in der Ausstellung die Zweidimensionalität des Stadtplans in eine raumgreifende Installation zu transformieren.

Um den Weg ins Museum ging es auch bei der zweiten Gruppe. Sie entwarf eine U-Bahn-Linie ("U5") zwischen Landstraßer Hauptstraße und Wien Museum Karlsplatz. Fotomontagen der möglichen U-Bahn-Stationen und ein Trickfilm, der reale Fundstücke aus der Stadt mit fiktiven Elementen verschmilzt werden in diesem Ausstellungskapitel gezeigt. Ein interaktives Spiel, das auf der fotografischen Vermessung der Schrift im öffentlichen Raum beruht, gibt den BesucherInnen die Möglichkeit, Stadtgeschichten neu zu schreiben.

Die dritte Gruppe setzte sich mit Museumsobjekten auseinander, die viele SchülerInnen faszinierten: die Modesammlung des Museums, in der sich der Alltag des Stadt besonders gut spiegelt. Krokohandtaschen und Fächer aus Adlerfedern wurden zum Anlass genommen, um zeitgenössische Gegenentwürfe herzustellen.  

Kuratorinnen

Elke Krasny
Lehrbeauftragte der Akademie der Bildenden Künste

Eva Lausegger
Bildnerische Erzieherin des Borg 3

Christine Strahner und Isabel Termini
Wien Museum