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Datum | 14.05.2007, 19.00 h
Venue | Akademie der bildenden Künste Wien, Hauptgebäude, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Raum M 20

Seit den achtziger Jahren entstehen in Niederösterreich künstlerische Projekte im öffentlichen Raum. Eine achtköpfige Fachjury empfiehlt österreichische und internationale KünstlerInnen, DesignerInnen und ArchitektInnen. Mehrere hundert Arbeiten wurden bisher realisiert.
Die künstlerischen Arbeiten reichen von der autonomen Skulptur über Stadtmöblierung bis hin zur temporären Kontextualisierung und kommunikativen Intervention, Gestaltung von Plätzen, Konzepten von Mahnmalen und Kunstprojekten in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung.

Mit dem niederösterreichischen Kulturförderungsgesetz von 1996 wurde die Möglichkeit für die Kunst im öffentlichen Raum erweitert und der Gefahr von Zwangsbeglückung wie vordergründiger Ästhetik entgegenwirkt. Die Gelder für die einzelnen Projekte sind nicht mehr prozentuell - wie in der klassischen Kunst-am-Bau Regelung - an die Bauvorhaben gebunden, sondern werden jährlich in einem Pool gesammelt, aus dem sämtliche Kunstprojekte im öffentlichen Raum finanziert werden.

Katharina Blaas, Leiterin von "niederösterreich kultur - kunst im öffentlichen raum" stellt dieses erfolgreiche Modell vor.