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Bewerbungsfrist | 04.03.2018

Das Vizerektorat für Lehre und Nachwuchsförderung der Akademie der bildenden Künste Wien schreibt für das Studienjahr 2018/19 insgesamt 6 Lehraufträge (jeweils zwei Stunden) aus. Lehrveranstaltungen in den Themenbereichen Gender/Queer Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien sind für alle Studienrichtungen vorgesehen. Eingereicht werden können sowohl Lehrveranstaltungen, die eine disziplinäre Perspektive verfolgen als auch Lehrveranstaltungen, die an der Schnittstelle zu anderen Schwerpunkten innerhalb der Kulturwissenschaften liegen, wie z.B. Rassismus- und Antisemitismusforschung oder Decolonial Studies.

Bitte senden Sie ihre Bewerbung (in einer einzigen Datei im pdf-Format) per E-Mail bis 04.03.2018, an die Koordinationsstelle Frauenförderung | Geschlechterforschung | Diversität d.beer@akbild.ac.at

Die Vergabe der Lehraufträge erfolgt voraussichtlich Ende April 2018, die Benachrichtigung über Zu-/Absage ca. Mitte Mai 2018.

Bewerbungserfordernisse

  • Abgeschlossenes Studium (Master/Mag./Mag.a) in einem an der Akademie der bildenden Künste Wien angebotenem Studium oder verwandten Fächern. Im Falle einer geplanten Vorlesung mindestens Doktorats- bzw. PhD- Abschluss erforderlich, wissenschaftliche Habilitation bevorzugt.
  • Ausgefülltes Antragsformular
  • Lehrveranstaltungskonzept auf Deutsch oder Englisch (max. 2 Seiten) nach folgendem Schema
  • Titel (Lehrveranstaltungstitel auf Deutsch und Englisch)
  • Inhalt
  • Lehrveranstaltungstyp (Vorlesung[1] oder Seminar[2])
  • Erwartete Vorkenntnisse der Teilnehmer_innen
  • Ziele (erwartete Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen)
  • Lehr- und Lernmethoden sowie den Prüfungsmodus
  • Empfohlene Fachliteratur
  • Lebenslauf (max. 1 Seite; inkl. Angabe, ob universitäre Lehrerfahrung vorhanden)
 

Vergabekriterien

  • Inhaltliche Qualität des Konzepts und Qualifikation der bewerbenden Person
  • Möglichst breites inhaltliches Spektrum an Themen wird durch Auswahl der Konzepte angestrebt
  • Ebenso wird eine möglichst gleichmäßige Streuung auf die Institute der Akademie der bildenden Künste Wien beachtet
  • Bewerber_innen, die bereits in den letzten drei Jahren einen Lehrauftrag aus dem Gender/Queer Studies – Kontingent hatten, können nicht berücksichtigt werden
  • Eine wöchentliche Abhaltung der Lehrveranstaltung wird präferiert; eine teilweise Blockung ist möglich, nicht jedoch die Abhaltung der gesamten Lehrveranstaltung als Block.

Vergabemodus

Die Auswahl der Lehraufträge erfolgt in zwei Schritten: Ein in den Gender/Queer Studies fachlich versiertes Beratungsgremium inkl. zwei ÖH-Mitgliedern erstellt eine Shortlist von je 3 Bewerbungen pro Institut. Diese wird an die Institutsleitungen übermittelt, welche dann jeweils für ihren Bereich die Endauswahl treffen.

Es stehen zwei spezifische Kontingente zur Verfügung:

Interessent_innen ohne Lehrerfahrung

Im Sommersemester 2019 halten Sie die von Ihnen eingereichte Lehrveranstaltung eigenständig. Zur Vorbereitung darauf betreuen Sie eine Lehrveranstaltung einer Kolleg_in der Akademie im Wintersemester 2018/19 mit. Sie können hierfür erfahrene Lehrende als mögliche Mentor_innen nennen, dies ist aber nicht zwingend erforderlich. Im Zuge der Mitbetreuung sollen Sie schrittweise an die selbstständige Abhaltung von Lehrveranstaltungen von der_dem Mentor_in herangeführt werden.

WiSe (Vergütung für Mitbetreuung): monatlich min. € 280, 7 x ausbezahlt

SoSe (Vergütung für Seminar/Übung): monatlich min. € 323, 7 x ausbezahlt

Interessent_innen mit Lehrerfahrung

Die Lehraufträge werden für das Winter- oder Sommersemester vergeben. Bitte geben Sie daher an, ob Winter- oder Sommersemester gewünscht wird bzw. beide möglich sind.

Vorlesung: Vergütung monatlich min. € 430, sozialversichert, 7 x ausbezahlt

(Pro-)Seminar/Übung: Vergütung monatlich min. € 323,  7 x ausbezahlt

Weitere Informationen

  • Es besteht die Möglichkeit des Team Teachings (die Kooperation zweier Lehrender, etwa einer externen Lektor_in mit einer_m internen Lehrenden). Hierfür bitten wir die jeweils aktuellen Studienpläne zu berücksichtigen. Bitte beachten Sie, dass im Fall von Team Teaching die Beauftragung nur jeweils für die Hälfte des Stundenausmaßes erfolgt.
  • Für jene Lektor_innen, die im Rahmen der Gender/ Queer- Lehraufträge ausgewählt werden, besteht die Möglichkeit, an Akademie-internen Kursen, z.B. in Hochschuldidaktik, teilzunehmen.
  • Im künstlerischen Lehramtsstudium (Bachelor) sieht das Curriculum für „Moden und Styles – Unterrichtsfach Textiles Werken/Textiles Gestalten im Studienbereich der „Fach- und Kulturwissenschaften“ auch die Wahl eines Proseminars aus den Gender/Queer-Studies vor. Hier haben die Studierenden die Möglichkeit, eine Proseminararbeit (für zusätzlich 1 ECTS) zu verfassen. Seminare gelten in diesem Studium als Proseminare. Falls Sie sich mit einem Seminar im künstlerischen Lehramt bewerben, geben Sie bitte an, ob Sie diese Option zu einer Proseminararbeit für BA-Studierende abdecken können. Um für ein solches Proseminar in Frage zu kommen, ist jedenfalls Erfahrung in der Betreuung von Proseminararbeiten erforderlich.

Die Akademie der bildenden Künste Wien strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im künstlerischen und wissenschaftlichen Personal und in Leitungspositionen an und ersucht nachdrücklich um Bewerbungen von qualifizierten Frauen, die bei gleicher Qualifikation bevorzugt aufgenommen werden. Gleichfalls verpflichtet sich die Akademie der bildenden Künste Wien zu antidiskriminierenden Maßnahmen in der Personalpolitik.

Wir freuen uns auf die Bewerbungen!

Akademie der bildenden Künste Wien


[1] Bitte beachten Sie, dass es sich bei Vorlesungen um forschungsgeleitete wissenschaftliche Lehre handelt. Die höhere Vergütung im Vergleich zu Seminaren ergibt sich durch den höheren Arbeits- und Zeitaufwand von 90 Minuten Vorbereitung und 45 Minuten Nachbereitung für jede Semesterwochenstunde à 45 Minuten. Die_der Lehrende ist für die alleinige Gestaltung der gesamten Lehrveranstaltung verantwortlich. Zwar ist Gelegenheit zur Diskussion zu geben, von Studierenden können jedoch keine größeren Beiträge, wie z.B. Referate, erwartet werden.

[2] Seminare können sowohl zu wissenschaftlichen, künstlerischen als auch künstlerisch-wissenschaftlichen Fragestellungen abgehalten werden. In Seminaren sind von Studierenden eigene substantielle Beiträge in schriftlicher (Seminararbeit) und/oder mündlicher Form (Referate) zu leisten. Daher wird bei Seminaren von 45 Minuten Vorbereitungszeit und 45 Minuten Nachbereitung pro Semesterwochenstunde ausgegangen.


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