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19.10.2009

Der Kardinal-König-Kunstfonds in Salzburg vergibt heuer zum dritten Mal den Kardinal-König-Kunstpreis für bildende Kunst. Der Preis zeichnet ein Werk aus, das die Anforderung, „eine für den zeitgenössischen, künstlerischen und gesellschaftlichen Diskurs wichtige Position“ darzustellen, in höchstem Maße erfüllt.
 
Im diesjährigen Ausleseverfahren nominierten wieder zehn Kunstexpertinnen und Kunstexperten jeweils drei Künstlerinnen und Künstler. Aus diesen  - insgesamt 26 Kandidatinnen und Kandidaten - wählte eine fünfköpfige, hochkarätig besetzte Jury den in Wien lebenden Künstler Marko Lulić einstimmig zum Preisträger. Prämiert wird neben dem Gesamtschaffen die eingereichte Arbeit „Architekturmodell postrevolutionärer Spielplatz“. Lulić hinterfragt darin die Zusammenhänge von Ideologie, Architektur, öffentlichem Raum und Gesellschaft, indem er bestehende (oder mittlerweile zerstörte) Denkmäler in einem komplexen künstlerischen Schaffensprozess spiegelt und thematisiert.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Preisverleihung findet am Virgiltag, dem 27. November 2009 um 18:00 Uhr im Bildungszentrum St. Virgil statt. Im Rahmen dieses großen Festaktes wird eine Ausstellung der eingereichten Werke der nominierten Künstlerinnen und Künstler eröffnet. Zugleich werden der Verlag Müry Salzmann und der Kardinal – König - Kunstfonds den Katalog vorstellen, der sämtliche Projekte dokumentiert.

Nominierte KünstlerInnen 2009:
Alexandra Berlinger/Wolfgang Fiel, Hubert Blanz, Bernhard Buhmann, Christian Eisenberger, Siegfried Fruhauf, Eva Grubinger, Marlene Haring, Stefan Heizinger/Elisabeth Schmirl, Christoph Hinterhuber, Judith Huemer, Anna Jermolaewa, Peter Köllerer, Roland Kollnitz, Moussa Kone, Martin Krenn, Elke Krystufek, Tatiana Lecomte, Anita Leisz, Marko Lulić, Haruko Maeda, Klaus Mosettig, Katrin Plavcak, Esther Stocker, Kamen Stoyanov, Sofie Thorsen, Nadim Vardag.