Skip to content. Skip to navigation.

3.10.2011

 

v.l.n.r.: Karin Riegler, Eva Blimlinger, Andrea B. Braidt
Foto: © Lisa Rastl

 

Ab Oktober 2011 tritt erstmalig in Österreich an der Akademie der bildenden Künste Wien ein weiblich besetztes Rektorat sein Amt an. Eva Blimlinger, die bereits im April aus einem Dreiervorschlag des Senates zur neuen Rektorin gewählt wurde, wird gemeinsam mit Andrea B. Braidt als Vizerektorin für Kunst und Forschung und Karin Riegler als Vizerektorin für Lehre und Nachwuchsförderung für die nächsten vier Jahre die Geschicke der Kunstuniversität leiten.

Die Neuordnung der Vizerektorate signalisiert die Schwerpunktsetzung des Rektorats: Dezidierte Unterstützung zur Projektförderung im Bereich der Kunst | Forschung und ein profiliertes Verständnis von kunstuniversitärer Lehre im Zusammenhang mit Nachwuchsförderung. Zudem wird die Umsetzung der anstehenden Generalsanierung des Hauses am Schillerplatz die Arbeit des Rektorinnenteams prägen.

Zu den Personen:

Blimlinger   Eva Blimlinger, Foto: © Lisa Rastl  

Mag. Eva Blimlinger, geboren 1961 in Wien, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Wien und ist seit den Achtzigerjahren freiberuflich im Kunst-, Kultur-, Bildungs- und Forschungsbereich tätig. Sie ist Verfasserin zahlreicher Publikationen und Veröffentlichungen und lehrte an verschiedenen österreichischen Universitäten. An der Universität für angewandte Kunst Wien leitete sie von 1991-1999 das von ihr aufgebaute Büro für Öffentlichkeitsarbeit, von 2002-2004 war sie Geschäftsführerin des EU-Stipendienprogramms Premiere für Absolvent_innen und seit 2004 Leiterin der Abteilung für Projektkoordination und Prozessmanagement im Bereich Kunst- und Forschungsförderung. Von 1999 bis 2004 fungierte sie als Forschungskoordinatorin der Historikerkommission der Republik und ist seit 2008 wissenschaftliche Koordinatorin der Kommission für Provenienzforschung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und stellvertretende Vorsitzende des Kunstrückgabebeirats

Braidt   Andrea B. Braidt, Foto: © Maria Ziegelböck  

Mag. Dr. Andrea B. Braidt, MLitt, geboren 1971 in Ried i. I. (OÖ), studierte Literatur-, Film- und Kulturwissenschaft in Innsbruck und England und lehrt seit Ende der 1990er Jahre an österreichischen Universitäten mit den Schwerpunkten Gender/Queer Studies, Filmgenres und Erzählforschung. Sie war Kulturforscherin an der österreichischen kulturdokumentation (Wien), hatte Fellowships am IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften sowie am Kölner Sonderforschungsbereich Medien und kulturelle Kommunikation inne und absolvierte Forschungsaufenthalte in den USA und in Kanada. Nach einer zweijährigen Gastprofessur an der Central European University in Budapest kam sie 2004 an das Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien, wo sie neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeiten für Forschungsmanagement und internationale Kooperationen verantwortlich war. Andrea Braidt ist Verfasserin zahlreicher Publikationen, Mitherausgeberin der medienwissenschaftlichen Zeitschrift "Montage AV" und Veranstalterin vieler internationaler Konferenzen. Sie leitete mehrjährige Forschungsprojekte, unter anderem zur Filmdigitalisierung. Zuletzt war sie Mitglied des Senats der Universität Wien.

Riegler   Karin Riegler, Foto: © Doris Kucera  

Mag. Dr. Karin Riegler, geboren 1967 in Graz, studierte an der Universität Wien Geschichte und Anglistik/Amerikanistik. Internationale Erfahrung sammelte sie in den USA an der Georgetown University in Washington, D.C. sowie als Gastforscherin an der Indiana University in Bloomington. Seit 2008 leitet sie die Abteilung Universitätsentwicklung/Qualitätsmanagement an der Akademie der bildenden Künste.. Davor war sie unter anderem Senior Programme Manager bei der European University Association in Brüssel, stellvertretende Generalsekretärin der Österreichischen Universitätenkonferenz, Programme Officer bei der österreichischen Fulbright Kommission sowie als Vertragsassistentin und Lektorin an der Universität Wien tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte ihrer bisherigen Arbeit bilden die Themen Lehre und Lernen, Qualitätsmanagement, Bologna Prozess, Gleichbehandlung sowie Internationalisierung. Ihre wissenschaftlichen Interessen gelten der US-amerikanischen Rechts- und Verfassungsgeschichte (Bürger- und Frauenrechte).